Cellulite betrifft nach neusten Studien rund 80 Prozent aller Frauen.
Neben diversen Kosmetika gibt es auch Alternativen wie zum Beispiel Bürstenmassagen. Eine gesunde Ernährung und viel Flüssigkeitsaufnahme sind ebenfalls sehr wichtig.
Was kann ich tun ?
Als Ursache von Cellulite wird von Ärzten in der Regel eine, meist genetisch bedingte, Schwäche des Bindegewebes, sowie Hormone angegeben.
Cellulite wird oft auch begünstigt von folgenden Faktoren:
• Erhöhte Aufnahme von fett-, zucker- und salzhaltigen Speisen
• Psychischer Ballast (z.B. Stress)
• Rauchen
• Mangel an regelmäßiger Bewegung
Durch eine Verkürzung des unter der Haut liegenden Gewebes werden vorhandene Fettzellen nach außen gedrückt.
Schlechte Karten für rauchende Bewegungsmuffel
Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große Rolle. Eine schwache Bindehautstruktur ist erblich und wesentliche Voraussetzung für das Phänomen. Auf dieser genetischen Basis sprechen Frauen, aber auch Männer, dann mehr oder weniger stark auf andere Einflussfaktoren an. Übergewicht steht dabei an erster Stelle. Je mehr Fett in den Lipozyten gespeichert ist, desto deutlicher treten diese hervor. Eine falsche Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten und Fett steckt häufig hinter dem Problem.
Bewegungsmangel führt dazu, dass die Muskelmasse geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung. Rauchen ist gleich doppelt an der Entstehung von Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut, was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt, zum anderen wird direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt. Krampfadern – ebenfalls eine Folge von Bindegewebsschwäche – behindern Blutfluss und Stoffwechsel. Der Stau in den Gefäßen führt zu Wasseransammlungen und zur Schwellung der Haut.
Intensive Pflege
Wichtigster Punkt ist die Vermeidung der Risikofaktoren. Also: Runter mit den Fettpölsterchen und viel Bewegung. Doch auch unter der Dusche können Sie der lästigen Orangenhaut an den Kragen gehen: Wechselduschen über mindestens drei Minuten mit jeweils drei Kalt- und Warmdurchgängen sowie Massagen mit einem Massagehandschuh oder einer Bürste straffen das Gewebe. Wie bei einer Diät und Sport kommt es auch dabei auf die Regelmäßigkeit an.








