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Schokolade und Sahne

Die neuesten Rezepturen der Kosmetikkonzerne versetzen uns in die Welt der französischen Patisserien, amerikanischen Bonbonfabriken und schweizerischen Schokolademanufakturen und vor allem in die Welt unserer Kindheit. Die Soufflé Body Crème duftet wie eine frisch zubereitete Crème Brulee, der pflegende Lipgloss schmeckt wie Brombeermarmelade, beim Händewaschen entströmt der Waschlotion Pfefferminzschokoladen Duft und Badewonnen erleben Sie im Honig Milchbad. Nach Ansicht von Duftexperten erzeugen Cremes und Bäder, die nach Schokolade oder Vanille riechen, ein sofortiges Wohlgefühl. Das Gehirn verbindet mit diesen Düften positive Erinnerungen an Kindergeburtstage, Adventszeit und Weihnachten.  Gerade der Genuss von Schokolade hat eine lange Historie. Die große Bedeutung der Schokolade zeigt sich darin, dass die Kakaobohnen bei den Maya und bei den Azteken als Zahlungsmittel verwendet wurden. Die Währung der Kakaobohnen bestand sogar unter spanischer Herrschaft fort: ein Truthahn hatte den Wert von 200 Kakaobohnen, ein Hase oder Wildkaninchen ist je 100 Kakaobohnen wert und eine große Tomate entspricht dem Wert von einer Bohne. Der Genuss von Schokolade blieb bei den Azteken dem Königshaus, dem Adel, hohen Würdenträgern und den Kriegern vorbehalten. Da sie nicht über eigene Anbaugebiete verfügten, trieben sie regen Handel – vor allem mit den Maya. Die Azteken legten in ihren Städten große Kakaolager an, in der Hauptstadt lagerten nach Aussagen des spanischen Chronisten Cervantes de Salazar fast 1000 Tonnen Kakaobohnen. Denn der Kakao hatte nicht nur als Genuss- und Zahlungsmittel eine hohe Bedeutung, er spielte auch in ihrer Religion und in ihren Gebräuchen und Ritualen eine große Rolle. Auch bei den Maya war Kakao kein Massenprodukt, sondern ein Genussmittel für den Adel. Die Schokolade wurde jedoch nicht in fester Form konsumiert, sondern als Schokolade getrunken, wobei der Schaum auf der Schokolade als besondere Köstlichkeit galt. Überlieferte Zeichnungen zeigen uns auch die Art der „Schaumherstellung“: der Kakao wurde von einem Gefäß in ein anderes gegossen. Der Kakao war ungesüßt und hatte einen eher bitteren herben Geschmack. Und es gab ungewöhnliche Gewürzmischungen, wie zum Beispiel mit Chilipfeffer. Vielleicht haben sich die innovativen Schokolademanufakturen von neuartigen Schokoladekompositionen ja von diesen alten Rezepturen inspirieren lassen. Von Mittelamerika aus gelangte die Schokolade an den spanischen Königshof. War es der spanische Eroberer Hernán Cortés oder Mönche und Missionare, die die Schokolade nach Spanien brachten ? Es lässt sich heute nicht mehr recherchieren. Die ersten schriftlichen Berichte erwähnen Schokolade erstmals als Geschenke adliger Mayas: sie übergaben Prinz Philipp Gefäße mit geschlagener Schokolade. Die Schokolade wurde am spanischen Königshof und beim spanischen Adel zu einer beliebten Köstlichkeit und schließlich zu einer Art spanischem Nationalgetränk. Noch heute gehört sie zu einem traditionellen spanischen Frühstück. Und von Spanien aus eroberte die Schokolade ganz Europa und wurde zum beliebtesten Getränk der europäischen Elite. „Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf so kleinem Raum zusammengedrängt wie bei einer Kakaobohne“ urteilte der Forscher Alexander Humboldt bereits vor über 200 Jahren. Eigentlich ist Schokolade relativ einfach aufgebaut – aus Fett und Zucker. In geringen Mengen sind jedoch schätzungsweise etwa 600 (!) weitere Substanzen enthalten, darunter Theobromin (stimuliert das zentrale Nervensystem und wirkt stimmungsaufhellend,), Coffein (stimuliert das zentrale Nervensystem und die Blutgefäße, verringert Müdigkeit, steigert die geistige Leistungsfähigkeit), Anadamid und Phenylethylamin (diese Stoffe finden sich auch in Haschisch und Morphium, sie wirken auf die Gehirnregionen, die für Glücksgefühle zuständig sind), Polyphenole (Gerbstoffe, die auch Rotwein und grünen Tee zu finden sind, sie fangen freie Radikale auf und können so Herzinfarkten und Krebs vorbeugen helfen) und Tryptophan – eine Vorstufe des Glückshormones Serotonin. Fett und Zucker machen die Schokolade zu einem hervorragenden Energielieferanten – daher findet sie sich in Armee-Packs und in den Rucksäcken von Expeditionen. Dies bedeutet aber auch, dass sie bei normaler Ernährung zu kleinen Röllchen auf den Hüften führt nach dem Motto „two seconds on the lips – two year on the hipps.“ Da muss man sich eigentlich wundern, dass es nicht schon eher Versuche gab, die glückselig machende Wirkung der Schokolade kalorienfrei zu genießen. Das Verwenden der Kakaobutter hat in der Kosmetikindustrie schon eine lange Tradition, denn sie ist reich an Proteinen, Fetten, Öl- und Linolsäuren und schützt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust. Neu und richtig trendy ist jedoch, dass die Kosmetikprodukte auch Farbe und Duft der Schokolade imitieren. „Chocolate Treatments“ gehören mittlerweile zum Angebot vieler Spas und Wellnesshotels. Einen Festschmauss für alle Sinne möchten wir Ihnen gerne vorstellen – die Chocotherapia mit Galvagni Spa Produkten.  Die Chocotherapia beginnt mit einer sinnlichen Ganzkörpermassage. Dafür schmilzt der Therapeut Zartbitterschokolade und verrührt sie mit dem Galvagni Spa Körperöl Cioccolato Arancia zu einer braunen süßen Paste. Diese köstliche Mischung wird mit einem dicken Pinsel aufgetragen und auf dem ganzen Körper einmassiert. Danach verleiht das Kaffee Körperpeeling mit frisch gemahlenen Kaffeekörnchen eine samtweiche Babyhaut. Nach der Dusche folgt das kalorienfreie Galvagni Spa Sahne Bad – eine sinnliche Kalorienbombe für die trockene und strapazierte Haut. Der krönende Abschluß ist das Träumen und Entspannen in einem Körperwickel mit Mousse au chocolat Körpercreme. Bis jetzt sind dies 0 Kalorien, doch der Genuss und Kaloriengehalt lässt sich mit einer Tasse Schokolade oder (mehreren) Pralinen endlos steigern.  Entwickelt wurde die Produkte – mit dem Duft feinherber Schokolade und einem Spitzer fruchtiger Orangen – für diese spezielle Genusstherapie von der Firma Galvagni Schönheit in Wiesbaden. Wenn Sie wissen wollen, welches Spa in Ihrer Nähe diese Anwendungen anbietet, fragen Sie nach unter der Nummer 0 611/ 333 49 48 oder unter http://www.galvagni.de

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