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Die Schönheitsklinik proaesthetic heißt Sie in Ihrem schöneren Leben willkommen. Die Heidelberger Schönheitsklinik bietet kompetente Beratung in Sachen Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung und vielen anderen Schönheitsfragen.
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Der Darm war lange ein “verkanntes” Organ, dabei steuert der rund sieben Meter lange Muskelschlauch lebenswichtige Prozesse. Viele Menschen aber behandeln ihren Darm ganz falsch. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Darmflora verbessern können.

Notwendigkeit und Tabubereich

Über das Verdauungssystem oder die Verdauung spricht man nicht unbedingt offen – nach wie vor ist es in der heutigen Zeit ein Tabu-Thema. Solange es ums Essen geht, zeigt man keine Scheu. Es ist sogar „schick“ , wenn nach einem opulentem Mahl der volle Magen drückt. Die Verwertung und Entsorgung der Nahrung dagegen ist ein Tabu. Dabei hatte jeder schon mal das Problem, dass die Verdauung nicht ganz so funktioniert, wie man es gerne hätte. Hilfsmittel können kurzfristig Abhilfe schaffen, doch auf Dauer sind diese keine Lösung und können den Darm sogar zusätzlich reizen. Wenn der Darm nicht optimal arbeitet, ist das weniger angenehm, aber mit genügend Flüssigkeit und der richtigen Ernährung lässt sich dieses Problem beheben.

Mal ganz von vorne

Muttermilch, die Flüssignahrung mit einem sehr hohen Nährstoffwert, ist das erste Nahrungsmittel, das wir alle zu uns nehmen. Gerade in den ersten vierzehn Tagen ist das Besondere an Muttermilch, dass darin viel LACTOFERRIN – der Schutzstoff und das Probiotikum unseres Körpers – enthalten ist. Während der ersten drei Tage nach der Geburt finden sich bis zu sieben Gramm LACTOFERRIN in einem Liter Muttermilch, nach zwei Wochen Stillzeit nur noch ungefähr ein Gramm. Lactoferrin ist der Hauptwirkstoff im Colostrum – der Erstmilch von Menschen und auch Säugetieren, die von der Mutter produziert wird, um Ihr Kind in den ersten Tagen optimal zu ernähren.

Bekannt ist das Molkeeiweiß Lactoferrin seit ca. 30 Jahren. Bis vor einigen Jahren war es fast unmöglich und sehr kostspielig, die verschiedenen Molkeeiweiße zu isolieren und zu erforschen. Namhafte Wissenschaftler, darunter Dr. Naidu und sein Team, haben über 20 Jahre daran gearbeitet, positives und negatives Lactoferrin zu trennen. Heute bietet der Markt sowohl aktives, als auch inaktives Lactoferrin. Dr. Naidu favorisiert ein essenzielles, aktives und lebendiges Lactoferrin in seinen Studien (http://www.urlaub.wellnesshome.de/rubriken/ernaehrung/index.html).

Über die Fähigkeiten von Lactoferrin gibt es viel zu lesen: Die Bifidusflora und die Eisenbindefähigkeit im Darm werden zum Beispiel stimuliert (die Darmflora von Säuglingen besteht vor allem aus Bifiduskeimen, deshalb wird die Darmflora auch oft Bifidusflora genannt). „Viele Lebensmittel sind schlechte Eisenlieferanten. Gebunden an Lactoferrin kann Eisen gut vom Körper aufgenommen werden. Es verbessert die Aufnahme von Eisen, ohne negative Nebeneffekte hervorzurufen.“ schreibt Katrin Raschke, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.). Lactoferrin wird kontinuierlich verbraucht und muss daher ständig wieder nachgeführt werden. Das ist ein permanenter Prozess und geschieht normalerweise durch gesunde Milch und Milchprodukte.

In der heutigen Zeit ist der Lactoferrinverbrauch erhöht durch Stress, Erschöpfung, Sport, Sex, Stillzeiten, Angst, trockenem Mund, Duschen, Baden, Zähneputzen, Depressionen, Trauer, Weinen, Allergien, Entzündungen, Krankheiten aller Art, Verletzungen, Operationen und Blutverlust. Ausgeschieden wird Lactroferrin durch Stuhl, Urin, Speichel, Tränen, Verdauungssäfte und Schleim.

Nutzen sie die Kraft des Colostrum oder Lactoferrin – Sie werden schnell merken, wie sich diese positiv auf Ihre Darmflora auswirken und sie unterstützen. Lesen Sie nächste Woche mehr. Ab dem Moment der Nahrungsaufnahme startet auch die Nahrungsverwertung, ein Prozess, der sich durch viele Meter Darm in verschiedenen Verarbeitungsschritten vollzieht. Des weiteren entstehen bei jedem bewegungsaktiven Prozess und sogar während körperlicher Ruhe „Zellabfälle“, welche entsorgt werden müssen. Für diese Prozesse und die Nahrungsbearbeitung benötigt der Körper ausreichend Wasser. Jeder Mensch kommt mit einer optimalen Grundkonstitution von 70% Wasseranteil und 30% Mineraldepot auf die Welt. Doch mit den Jahren reduzieren sich beide Teile. Die prozentualen offenen Anteile werden mit Einlagerungen von sauren Salzen und Fetten gefüllt. So baut der Körper nach und nach eine Art „Mülldeponie“ aus nicht recycelbaren Beständen auf. Dies führt zu einer Übersäuerung des Bakterienverhältnisses im Darm, und das ist eine schlechte Voraussetzung für eine gesunde Darmflora. Lesen Sie nächste Woche, wie Sie Ihren Darm optimal unterstützen können.

Von Martina Hautau

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