Abnehmen ist alles andere als leicht. Wer seinen Hüftspeck oder die Rundungen am Po reduzieren will, muss etwas dafür tun. Ein Wundermittel, dass die Kilos einfach so dahin schmelzen lässt, gibt es leider noch nicht – auch wenn viele Produkte diese Wirkung versprechen. Eine konsequente Umstellung der Ernährung, viel Bewegung und ein eiserner Wille – so lautet die einfache „Zauberformel“ für das Erreichen des Wunschgewichtes. Es gibt jedoch Mittel und Wege, die drastische Veränderung leichter umzusetzen, denn nur all zu oft verfallen Frauen nach kurzer Zeit zurück in den alten Trott. Eine wirksame Unterstützung beim Abnehmen kann zum Beispiel die Akupunktur sein.
Was ist Akupunktur?
Die Akupunktur ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin und zielt darauf ab, den Energiefluss im Körper zu regulieren und dadurch positiv auf Krankheiten und Beschwerden zu wirken. In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass der Körper von Energiebahnen, den so genannten Meridianen, durchzogen wird, die die Lebensenergie durch den Körper leiten. Die Lebensenergie besteht aus Yin und Yang, die im optimalen Falle im Gleichgewicht zueinander stehen. Krankheiten und Beschwerden bringen dieses Gleichgewicht durcheinander. Bei der Akupunktur werden kleine Nadeln in Akupunkturpunkte entlang der Meridiane gestochen und regulieren so den Energiefluss im Körper. Ein ausgeglichener Energiefluss soll auch bei der Reduzierung des Körpergewichtes helfen können.
Akupunktur allein bringt nichts
Wer allerdings glaub, nach einer Akupunktur schmelzen die Pfunde einfach so dahin, der irrt gewaltig. Die Akupunktur dient nur als Unterstützung einer „Diät“. Eine Möglichkeit, das Abnehmen zu unterstützen, ist das Behandeln von drei Punkten am Ohr, die sich auf den Dickdarm, den Magen und den Appetit auswirken. Die 30 minütige Behandlung durch einen qualifizieren Akupunktur-Experten oder einen Arzt sollte nach Möglichkeit zwei Mal die Woche wiederholt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Hartnäckige Gerüchte rund um die Akupunktur, können bei der Entscheidung für die Akupunktur-Unterstützung getrost vernachlässigt werden: Auch wenn die Nadeln in die Haut gestochen werden, empfindet der Patient keine Schmerzen. Die Nadeln sind hauchdünn und verursachen einen kleinen Pieks aber keinesfalls wirkliche Schmerzen. Ebenso wenig fließt Blut, wenn die Nadeln herausgezogen werden. Natürlich werden die Blutgefäße durch den Einstich leicht beschädigt, die Verletzung ist allerdings so minimal, dass sie sich sofort wieder verschließt. Wunder kann also auch die Akupunktur nicht bewirken – als Hilfe und Unterstützung kann sie allerdings erheblich zum Erfolg ihrer Vorhabens beitragen.








