Doping – Eher Regel als die Ausnahme
Heidi Langenbaum | No Comments | 19 November 2007
So langsam geht es mir ziemlich auf die Nerven: Sobald ich den Fernseher oder das Radio anschalte, geht es um die neusten Doping-Fälle im Radsport!
Dass in diesem Sport ganz gerne mal gedopt wird, ist ja nun nichts Neues, aber die Flut an neuen Doping-Enthüllungen, die in den letzten Monaten bekannt wurde, zeigt doch ganz offensichtlich, dass der Radsport am Ende ist! Wo bleibt denn da der Sportsgeist? Auch, wenn ich mich nicht gerade als Fan des Radsports bezeichnen kann, bin ich enttäuscht. Wie es scheint gehört die nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung mittlerweile einfach dazu. Schade für diejenigen, die diesen Sport tatsächlich noch ernst nehmen und nun unter dem schlechten Ruf des verschmutzen Radsports leiden müssen. Und wie es scheint, ist Doping nicht nur ein Problem im Profi-Radsport: Vor ca. einem Monat habe ich noch einen Bericht im Radio gehört, in dem sogar mehrere Hobby-Radsportler zugegeben haben, ihre Leistungen durch medikamentöse Hilfe zu steigern. Da fragt man sich doch, warum man sich sogar in seiner Freizeit den gesundheitlichen Gefahren des Dopings aussetzt??? Das ist (für mich) ein ziemlicher Widerspruch!
Nun gut, wenn alle Radsportler dopen (so scheint es ja im Moment), dann ist es ja eigentlich auch fast wieder fair, Wettkämpfe wie die Tour de France zu bestreiten, denn dann fahren sie ja alle wieder unter den gleichen Bedingungen. Auch, wenn für mich und viele andere jegliche Sportlichkeit auf der Strecke bleibt!
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