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Schön werden mit proaesthetic

Die Schönheitsklinik proaesthetic heißt Sie in Ihrem schöneren Leben willkommen. Die Heidelberger Schönheitsklinik bietet kompetente Beratung in Sachen Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung und vielen anderen Schönheitsfragen.
Über uns

1957 in Schweich geboren, Schülersprecherin, mit 17 Eintritt in die Junge Union, BWL Studium an der Uni Erlagen-Nürnberg, Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und Erlangung der Doktorwürde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft.

Das hört sich doch eigentlich ganz gut an, oder?! Aber Gabriele Pauli, die Landrätin des Landkreises Fürth, schafft es immer wieder, Kopfschütteln zu verursachen. Erst die verruchte Fotostrecke im Lifestyle Magazin Park Avenue, die sie in Latex-Handschuhen zeigt und nun das: Frau Pauli will die Ehe auf sieben Jahre begrenzen. Liebe auf Zeit so zu sagen. Ihrer Meinung nach sollen sich Ehepaare nach sieben Jahren neu für die Ehe entscheiden können oder eben getrennte Wege gehen. „Was soll dass denn nun?“, schoss mir als erster Gedanke durch den Kopf. Manchmal denke ich, diese Frau sucht Schlagzeilen wie nervige Fliegen das Licht. Hat sie das wirklich nötig? Was soll dieser Vorschlag mit der Ehe auf Zeit? Ist sie selbst etwa so frustriert und enttäuscht von der Idee, ein ganzes Leben mit einem Partner zu verbringen, den man liebt? Fakt ist, Gabriele Pauli hat es bisher schon auf zwei Scheidungen gebracht – vielleicht möchte sie uns nur vor solchen Erfahrungen beschützen? Man weiß es nicht. Mir kommt die Ehe auf Zeit vor, wie ein befristeter Arbeitsvertrag. Vielleicht findet sich ja noch etwas besseres, mal sehen. Einfach bis zum Ende des „Vertrages“ warten und ohne Schwierigkeiten wechseln. Nun ja, schmutzige Scheidungsschlachten blieben damit aus – Scheidungen gibt es ja dann nur noch, wenn man seine Entscheidung für die Ehe schon nach weniger als sieben Jahren bereut.

Ungeachtet der christlichen Ansichten von Ehe, stellen sich mir da ganz praktische Fragen: Heiratet man nach sieben Jahren wieder oder verlängert sich die Ehe stillschweigend? Feiert man alle sieben Jahre ein rauschendes Fest und zieht man in regelmäßigen Abständen mit den besten Freunden und Freundinnen los zu einer feuchtfröhlichen Tour und feiert Junggesell(inn)en-Abschiede? Das wiederum könnte vielen gefallen, doch rechtfertigt das den publikumswirksamen Umsturz jahrelanger Tradition und Moralvorstellungen? Ich denke nicht.

Eine Überlegung allerdings hat auch mich zum Nachdenken gebracht. In einem TV-Magazin sah ich einen Bericht, in dem Promis zum Vorschlag „Ehe auf Zeit“ befragt wurden. Fast alle haben die Idee kategorisch abgelehnt. Nur eine Prominente sagte, sie finde das gar nicht so abwegig. So müssten beide Partner an der Beziehung arbeiten, sie müssten sich täglich beweisen, dass sie das Beste sind, was ihnen passieren konnte. Die Ehe würde, nach Meinung der Prominenten, nicht im Alltagstrott untergehen, man müsste für die „Vertragsverlängerung“ arbeiten. Damit hat sie nicht ganz unrecht. Aber schade eigentlich, dass man Ehepaare auf diese Art dazu bringen muss, sich zu zeigen, dass man sich liebt und dass die Entscheidung für ein Leben zu zweit die beste überhaupt war.

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