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Die Schönheitsklinik proaesthetic heißt Sie in Ihrem schöneren Leben willkommen. Die Heidelberger Schönheitsklinik bietet kompetente Beratung in Sachen Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung und vielen anderen Schönheitsfragen.
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Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen ein freudiges Ereignis, das sie voll und ganz zusammen mit ihrem Partner erleben und auskosten möchten. Manchmal trüben jedoch unerwartete Risiken die Vorfreude auf den Nachwuchs. Die Schwangerschafts-Diabetes (Gestationsdiabetes) ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Schwangerschaft und tritt bei zwei bis zwölf Prozent der Schwangeren auf. Doch was genau ist diese besondere Form der Diabetes?

Die Schwangerschafts-Diabetes ist eine Kohlenhydrat-Stoffwechselstörung. Als Ursache vermuten Ärzte und Wissenschaftler ein Hormon, das hauptsächlich in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft produziert wird. Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, dass dem Körper mehr Energie in Form von Glukose zur Verfügung steht als im Normalfall. Um diese „Mehr-Energie“ zu nutzen, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das die Glukose in die Zellen bringt und dadurch den Blutzuckerspiegel sinken lässt. An Schwangerschafts-Diabetes erkranke Frauen produzieren allerdings nicht mehr Insulin, was eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels zur Folge hat. In Einzelfällen kann es auch sein, dass die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin produziert, die Körperzellen darauf aber nicht reagieren und die Energie dennoch nicht aufnehmen. Dies tritt oft bei übergewichtigen und älteren Schwangeren auf.

Da bei der Schwangerschafts-Diabetes oft die zum Beispiel für Diabetes mellitus typischen Symptome wie starker Durst oder häufiges Wasser lassen, fehlen, bleibt sie oft unerkannt. Das kann jedoch zum Risiko für Mutter und Kind werden. Unbehandelt führt die Schwangerschafts-Diabetes zu einer starken Zunahme des Fruchtwassers, einem zu schnellen Wachstums des Kindes und gleichzeitig zu einer Verzögerung bei der Entwicklung der Lunge. Für die Mutter erhöht sich das Risiko für eine Harnwegsinfektion und Bluthochdruck.

Was kann man dagegen tun?
Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche sollte ein Suchtest beim Arzt durchgeführt werden. Fällt dieser positiv aus, sollte die Ernährung auf eine fettarme, ballaststoffreiche Kost umgestellt werden. Eine Beratung durch einen Diät-Assistenten kann hier hilfreich sein. Er kann auch in das tägliche Messen des Blutzuckers einweisen. Führt die konsequente Ernährungsumstellung nicht zur einer Regulierung des Blutzuckerspiegels, sollte eine Insulintherapie unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden. Blutzuckersenkende Tabletten (orale Antidiabetika) dürfen zur Behandlung einer Diabetes in der Schwangerschaft wegen der Gefahren für das ungeborene Kind nicht eingenommen werden.

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