Eine unter vielen? Das möchte keine Frau sein. Doch nur all zu oft fühlen wir uns wie eine graue Maus, die in der Masse so gar nicht hervor sticht. Seinen eigenen Stil finden, wunderschön aussehen und dabei selbstbewusst sein – wieso ist das so schwierig? Ich möchte Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihren Stil finden können.
Welche Frau möchte schon eine von vielen sein?
Man muss sich einfach trauen – nicht immer auf Trends hören. Sicherlich kennen Sie die folgende Situation: Sie stehen in einer angesagten Boutique und lassen den Blick über die aktuelle Mode schweifen und in Ihrem Kopf überschlagen sich die Gedanken: „Um Gottes Willen, wie soll ich jetzt mit meinen Oberschenkeln in eine Röhrenjeans hineinpassen? Ich brauche Bootcut…!“, „Mhmh die ganzen Bermudas sind schön und gut, aber meine Beine sind viel zu kurz, als das diese Hosen mit lässigen Flip Flops bei mir so gut aussehen wird wie bei Gisele Bündchen.“, „Die Boleros sehen bei kleinen zierlichen Frauen super süß aus, aber bei mir? … Betont das nicht meinen Bauch?“ Und auch wenn die neue Trendhaarfarbe Blond, Braun oder Rot ist, die wilde Mähne oder Bob modern ist – es kann einfach nicht jeder tragen! Das, was an Ihrer besten Freundin super aussieht, steht Ihnen vielleicht überhaupt nicht.
Nicht jeder kann jeden Trend mitmachen. Deswegen ist es wichtig für sich das Richtige zu finden. Bei manchen dauert es etwas länger, andere haben einfach immer das richtige Händchen dafür. Es muss passen! Und nur wer seinen eigenen Stil hat, sieht wirklich gut aus! Und dass uns Veränderungen zufrieden machen und wieder Anschub geben ist ja wohl klar!
Egal für welche Kleidungsstücke Sie sich entscheiden – Trenchcoat, Tunika oder Shirt – entscheidend sind Farbe und Schnitt. Hier ein paar Tipps bei welchen Farben Sie genauer schauen sollten:
Oberste Regel: Wer zu unreiner Haut neigt, sollte knallig rote Oberteile vermeiden, denn das betont die Pusteln oder Teleangiektasien noch zusätzlich. Betonen Sie lieber die Augen stärker, um den Blick von der Haut abzulenken, dann ist auch ein schickes, rotes Oberteil ok.
Grundsätzlich unterteilt man bei der Farbauswahl vier Typen: Den Frühlingstyp, den Sommertyp, den Herbst- und den Wintertyp.
Der Frühlingstyp:
Die Haut ist hell und es können rosige Wangen und feine Rötungen vorhanden sein. Die
Augenfarbe ist meist Blau, Grün oder Goldbraun. Die Haare sind hell- oder goldblond, honigfarben, rotblond oder dunkelblond. Den Frühlingstypen stehen am besten Pastellfarben wie Aprikot, helles Beige, Graublau, Lachsrosa und Hellblau.
Der Sommertyp:
Die Haut des Sommertyps ist ein heller fast schon weißer Teint, rosig und gut durchblutet. Kann aber auch leicht gebräunt und goldig wirken. Die Augenfarbe ist Graublau, Hellblau, Blaugrün oder Graugrün. Der Ton des Haares geht von Aschblond bis Dunkelbraun. Der Sommertyp kann am besten Dunkelblau, Dunkelbraun, bläuliche Rottöne, Lila, Altrosa, Fliederrosa und Grau tragen. Die Farben sollten zart und kühl sein.
Der Herbsttyp:
Die Haut hat einen warmen goldgelblichen Unterton, oft blass. Die Augenfarbe ist Dunkelbraun, Bernsteinfarben, Hellblau oder Grün. Die Haare des Herbsttyps sind Rot oder Kastanienbraun. Der Herbsttyp trägt am besten warme kräftige Töne wie Jadegrün, Kupfertöne, warmes Braun, Knallrot oder Khaki.
Der Wintertyp:
Die Haut scheint porzellanartig, hell und durchsichtig. Die Augenfarbe reicht von sehr intensiven Blau oder Dunkelbraun bis hin zu fast Schwarz. Die Haare sind dunkelbraun bis schwarz. Die Wintertypen tragen am besten Schwarz, Dunkelblau oder Rot bis ein dunkles Kirschrot.
Ich wünsche Ihnen eine farbenfrohe Woche!
Ihre Carina Patrizia Gerards








