Der erste Advent steht vor der Tür – am kommenden Sonntag darf die erste Kerze am Adventskranz angezündet werden.
Das erste Türchen am Adventskalender darf bereits am Samstag geöffnet werden. Jetzt ist es offiziell: Die Schokonikoläuse und Lebkuchen in den Supermarkt-Regalen haben endlich ihre Berechtigung. Weihnachten steht vor der Tür. Eigentlich sollte die Zeit vor dem Fest der Liebe eine besinnliche und friedliche Zeit sein. Eine Zeit der Ruhe und des Innehaltens. Die Realität sieht jedoch meist anders aus: Stress, Hektik und Unruhe. Wir möchten Ihnen kleine Tipps geben, wie Sie die Zeit bis Weihnachten ohne den üblichen Weihnachtsstress verbringen können.
Planen Sie Ihre Zeit, aber verplanen Sie sie nicht
In jedem Jahr nehmen wir uns vor, Weihnachtseinkäufe, das Plätzchen backen, das Weihnachtskarten verschicken und natürlich auch das Geschenke kaufen möglichst frühzeitig zu erledigen. Und schon fast krampfhaft versuchen viele Menschen die Advents- und Weihnachtszeit in Harmonie zu verbringen. Fehlanzeige! Je mehr Sie sich das alles vornehmen und je erpichter Sie auf „Friede und Freude“ sind, je mehr Stress und Streit werden Sie haben. Eine gewisse Planung hilft sicherlich, die Aufgaben zu organisieren, aber verplanen Sie sich nicht all zu sehr. Minutiöse Planungen geraten schnell aus dem Ruder und machen aus einer guten Organisation ein mittleres Chaos, das Sie nur unnötig in Stress versetzt. Unser Tipp: Packen Sie einen kleinen Notizblock und einen Stift in Ihre Handtasche. Sobald Ihnen etwas einfällt, das noch erledigt werden muss, notieren Sie es. Auch Geschenk-Ideen, die Ihnen in der Straßenbahn kommen oder die Sie im Kaufhaus sehen, können hier schnell nieder geschrieben werden. Um den Überblick bei Geschenken zu behalten, empfiehlt es sich auch, eine kleine Liste anzufertigen auf der Sie Personen notieren, die Sie beschenken möchten. Fällt Ihnen ein schönes Geschenk ein, tragen Sie es in der Liste ein. Den Einkauf der Geschenke sollten Sie nicht für einen einzigen Tag planen. Verteilen Sie die Einkäufe lieber auf mehrere Tage – so wird Ihnen die Zeit weniger im Nacken sitzen. Auch die Einkäufe für die Weihnachtsfeiertage sollten Sie nicht bis zum Vormittag des Heiligen Abends aufschieben. Notieren Sie sich, was Sie über die Feiertage brauchen und besorgen Sie Lebensmittel, die sich gut aufbewahren lassen, schon jetzt. Bei jedem Wocheneinkauf haben Sie Möglichkeit dazu.
Gönnen Sie sich Pausen und Rituale
Um am Heiligen Abend nicht total ausgepowert zu sein, sollten Sie die „besinnliche“ Vorweihnachtszeit auch zum entspannen und relaxen nutzen. Schaffen Sie sich Pausen und Freiräume. Kleine Rituale bringen schnell ein bisschen Entspannung in den Alltag. Zünden Sie beispielsweise am Abend die Kerzen Ihres Adventskranzes an und lesen Sie einige Seiten in einem Buch. Es müssen nicht gleich mehrere Stunden sein, schon wenige Minuten Ruhe nehmen dem Alltag Stress und Hektik und lassen Sie zur Ruhe kommen. Oder machen Sie aus den Weihnachtsvorbereitungen ein Ritual. Backen Sie zur Entspannung Plätzchen. Setzen Sie sich dabei nicht unter Leistungsdruck und suchen Sie sich nicht das top-aktuellste und schwierigste Rezept aus. Rezepte, die man zum ersten Mal ausprobiert, gelingen nur selten und fördern schlechte Laune. Außerdem muss Ihr Weihnachtsteller nicht mit dem der Schwägerin, Freundin oder gar dem der Schwiegermutter konkurrieren. Schalten Sie solche Stress-Faktoren ganz schnell aus. Sie sollten das Weihnachtsfest generell nicht als Pflichtveranstaltung für die Familie ansehen. Niemand wird sagen: „Die Gans von Tante Gerda am ersten Weihnachtsfeiertag hat aber wesentlich besser geschmeckt als Dein Lamm-Ragout heute.“ Lassen Sie sich also nicht von anderen oder sich selbst unter Druck setzen – das allein wird schon ausreichen, die Adventszeit und das Weihnachtsfest etwas entspannter zu erleben. Probieren Sie es aus.








