Auf Wiedersehen Saubermann-Image
Heidi Langenbaum | No Comments | 28 Januar 2008
Eigentlich liebe ich Klatsch und Tratsch über Stars und solche, die es gerne wären. Ich liebe es, pikante Details zu erfahren, Peinlichkeiten zu lesen und in Sachen Liebeleien und Affären immer auf dem Neusten Stand zu sein. Mit was der amerikanische Schauspieler Tom Cruise in den vergangenen Tagen wieder in die Schlagzeilen geriet, war auch für eine hart gesottene Klatsch-Liebhaberin schwere Kost: Erst überrascht der britische Autor Andrew Morton mit seiner Biografie über Cruise und jetzt taucht im Internet ein Video auf, in dem Cruise auf erschreckende Weise über Scientology spricht.
Erst vor wenigen Tagen erschien auf dem US-Markt die nicht autorisiert Biografie Mortons über Tom Cruise. Der Autor, der bereits enthüllende Berichte über Prinzessin Diana und Madonna veröffentlichte, behauptet unter anderem, Cruise sei der zweit wichtigste Mann der umstrittenen Scientology-Kirche, der oberste Chef der Organisation habe Cruise und dessen Frau Katie Holmes sogar in den Flitterwochen begleitet und Suri, die kleine Tochter der beiden, sei nicht das leibliche Kind des Schauspielers – sie sei durch die künstliche Befruchtung mit dem eingefrorenen Sperma des 1986 verstorbenen Scientology-Gründers Hubbard gezeugt worden. Auch wenn diese Behauptungen von Cruises Anwälten und Scientology als lächerliche Lügen zurück gewiesen werden, bleibt ein merkwürdiger Nachgeschmack. Erst recht, nachdem nun auch noch ein Video aufgetaucht ist, das Cruise als leidenschaftliches Mitglied von Scientology zeigt.
In dem vier Jahre alten Video propagiert Tom Cruise die Lehren von Scientology und bezeichnet die Organisation unter anderem als „Herrscher über den Geist“. Thomas Gandow, Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg bezeichnete Cruise in der „Bild am Sonntag“ gar als „Goebbels der Scientologen“. Dass er den Dreh zum Stauffenberg-Film in Berlin zu Propagangda-Zwecken für Scientology genutzt haben soll, setzt dem ganzen die Krone auf. Cruise soll als Saubermann und beliebter Schauspieler Sympathien für die umstrittene Scientology-Organisation sammeln – Eine Organisation, die wegen des psychischen Drucks, den sie auf die Mitglieder ausübt, und die finanzielle Abhängigkeit, in die sie die selben stürzt, weltweit in der Kritik steht.
Wie gefährlich ist dieser gut aussehende, so beliebte und korrekt wirkende Schauspieler wirklich? Sind seine Beziehungen zu Nicole Kidmann oder Penelope Cruz an Scientology gescheitert und kann sich Ehefrau Katie Holmes gegen die Organisation durchsetzen? Was denken Sie über die derzeit Diskussion um Scientology, deren Bemühungen in Deutschland und vor allem über Tom Cruise, der so leidenschaftlich über derart zweifelhafte Ziele der Organisation spricht? Schreiben Sie mir Ihre Meinung, ich freue mich über Ihre Post.
Heidi.langenbaum@schoenheits-experten.de
Bleiben Sie schön,
Ihre Heidi Langenbaum










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