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Proaesthetic

Schön werden mit proaesthetic

Die Schönheitsklinik proaesthetic heißt Sie in Ihrem schöneren Leben willkommen. Die Heidelberger Schönheitsklinik bietet kompetente Beratung in Sachen Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung und vielen anderen Schönheitsfragen.
Über uns

Wasser ist zum Waschen da – Ganz so sah man das im Barock nicht. Damals fürchteten die Menschen, mit dem Wasser Krankheiten und Bakterien in die Poren und so in den Körper zu bringen. Sie glaubten sogar, die Pest würde über diesen Weg in den Körper gelangen. Wasser gehörte deshalb nicht unbedingt zur täglichen Körperpflege dazu – ein feuchtes Tuch, mit dem der Körper abgetupft wurde, musste ausreichen. Viel wichtiger als das Waschen mit Wasser war das Pudern des Körpers. Diese doch unhygienischen Zustände führten dazu, dass die Haut Pocken und Abszesse bildete. Diese wiederum wurden dann mit Schönheitspflästerchen, im Französischen auch Mouches genannt, abgedeckt. Sie bestanden aus Leder, Samt oder Seide und waren in verschiedenen Formen als Dekoration zurecht geschnitten, zum Beispiel als Sterne, Sonnen oder Monde.

Trotz aus heutiger Sicht mangelnder Körperhygiene wurde sich in Zeiten des Barocks kräftig geschminkt. Die rote Lippenfarbe wurde in dieser Zeit aus Pflanzen wie Saflor oder Rotholz, organischen Farbstoffen wie Cochenille oder Mineralien wie Zinnober angefertigt. Ähnliche Stoffe dienten auch als Haarfärbemittel. Auf das ungewaschene, fettige Haar wurde eingefärbter Puder aufgetragen, der das Haar schwarz oder rot tönte. Das maskenhafte Geschminke war ein Zeichen für Luxus und Adel. Zu dieser Zeit lebte man wohl das Motto: „Je pompöser desto besser.“

Der deutsche Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (*1762, +1836) erkannte den Zusammenhang zwischen Hygiene und Gesundheit und versuchte, die Menschen aufzuklären. Und tatsächlich wurde die Körperpflege für immer mehr Menschen zum Ritual. Badewannen besaßen noch nicht viele Menschen, aber es wurden immerhin kleine Waschstationen genutzt. Auch bekannte und wohlhabende Personen wie Goethe und Wagner besaßen auch nur kleine Waschstationen, die aus einer Schale oder einem Becken und einem Schwamm bestanden.

Mit wachsender Bedeutung der Körperpflege und -hygiene sank die Zahl der todbringenden Krankheiten und die Theorie, dass Wasser Keime und Bakterien in die Haut bringen könnte, war endgültig widerlegt.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards

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