Keine Modelmaße? Styling Tipps für Große, Kleine, Dicke und Dünne
Mode | No Comments | 2 Juni 2008
Auch die Mode für das Jahr 2008 wurde auf den Laufstegen in aller Welt von so hageren Models präsentiert, dass es fast unmöglich ist, sich mit diesen zarten Persönchen zu identifizieren. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie die Mode, die in Größe XXS zur Schau getragen wird, in Größe 40 oder mehr aussieht. Deshalb gleich die Flinte ins Korn zu werfen, ist aber nicht nötig – Denn jede Mode bietet für jede Figur etwas. Hier gibt es Styling- und Mode-Tipps für Frauen, die nicht den gängigen Modelmaßen entsprechen.
So beweisen kleine Frauen Größe
Daten aus dem Jahr 2005 zeigen: Die durchschnittliche deutsche Frau ist 1,65 Meter. Also weit entfernt von der Model-Mindestgröße von 1,75 Meter. Verschiedene Styling-Tricks helfen aber, optisch größer zu wirken, als man eigentlich ist. Die einfachste Methode, sich zu „vergrößern“ sind Schuhe mit hohen Absätzen. Getragen zu engen Hosen, kurzen Röcken oder Kleidern strecken sie das Erscheinungsbild optisch. Viel zu oft greifen kleine Frauen zu Kleidung, die ihnen nicht wirklich passt – auch das ist ein großer Fehler. Auch wenn es schwer ist, in kleinen Größen die richtige Mode zu finden, tragen Sie nur Stücke, die Ihnen wirklich passen. Kleine Muster und natürlich die bekannten Längsstreifen strecken ebenfalls. Doch auch mit Accessoires oder der richtigen Frisur lässt sich einiges erreichen. Schals, die beispielsweise locker um den Hals und die Schultern fallen, lassen Sie größer erscheinen und auch Hochsteckfrisuren, die Hals und Nacken frei halten schummeln ein paar Zentimeter hinzu.
Mogeln Sie sich schlank
Selbst mit einer Konfektionsgröße jenseits der 38 brauchen Sie nicht auf ein modisches Outfit zu verzichten. Setzen Sie in Szene, was Sie zu bieten haben und verstecken Sie sich nicht unter weiter, unförmiger Kleidung, denn gerade die lässt Sie oft kastig und noch üppiger erscheinen. Bei Hosen empfehlen sich gerade geschnittene Anzughosen mit Nadelstreifen oder einer Bügelfalte. Wie bei kleinen Frauen gilt: Längsstreifen strecken optisch. In der Oberbekleidung können Sie auf Blazer mit einer leichten Taillierung zurückgreifen, die Sie mit einer weißen Bluse aufpeppen könne. Weiß verleiht dem Outfit einen Frische-Kick und ist zudem eine der Trendfarben im Mode-Jahr 2008. Ebenfalls sehr aktuell sind Tuniken und Wickel-Shirts, die Rundungen gekonnt umspielen – Perfekt für kräftige Frauen. Accessoires wie lange Ketten sind ein Muss. Nicht nur, weil sie absolut angesagt sind, sondern weil sie optisch strecken und den Blick von den Problemzonen ablenken. Die Schlank-Mach-Klassiker wie die Farbe Schwarz und der Verzicht auf große Muster sollten bei der Kleiderwahl natürlich auch berücksichtig werden.
Zu dünn?
Dieses Problem werden viele Frauen kaum nachvollziehen können, aber auch für besonders dünne Frauen ist es oft schwierig, passende Kleidung zu finden. Frauen, die von Natur aus schlank gebaut sind und auch durch eine üppige Ernährung kaum ein Gramm zulegen, haben gerade bei Hosen enorme Probleme. In den modischen Röhrenjeans oder in Leggings sehen sie nicht nur dünn sondern geradezu dürr aus. Hier könnten Stoffhosen im Marlene-Stil helfen, die die Beine umspielen und so etwas ablenken. Sehr dünne Frauen wirken außerdem oft nicht besonders weiblich, wenn der Busen sehr klein ist. Raffungen und Rüschen am Dekolleté schaffen Volumen und vergrößern die Brust optisch. Auch der Lagen- oder Zwiebellook ist für sehr zierliche Frauen wie gemacht. Da kommt die Mode 2008 gerade recht, denn es darf geschichtet werden. Mit diesem Look sind Sie dann nicht nur modern gekleidet, sondern tragen auch etwas auf – im wahrsten Sinne des Wortes.
Größe kaschieren
Ob zu groß, zu klein, zu dick oder zu dünn. Viele Frauen wünschen sich ein Outfit, das Ihre Vorzüge in den Mittelpunkt stellt und von eventuellen Schwächen ablenkt. Auch sehr große Frauen wünschen sich einen Look, der sie optisch etwas kleiner wirken lässt. Bei Hosen kann beispielsweise die Capri-Länge optisch einige Zentimeter verschwinden lassen. Sind die Beine im Vergleich zum Oberkörper dann noch sehr lang, sollte beispielsweise mit einer Hüfthose für die richtige Proportion gesorgt werden. Auch flache Schuhe wie modische Ballerinas können diesen Effekt unterstützen. Zu eng sollte die Hose allerdings nicht sein. Röhrenjeans zum Beispiel würden die Länge der Beine unterstützen und sie schlaksig aussehen lassen. Große Frauen sollten auf Längsstreifen in allen Variationen verzichten. Auch Blusen mit tiefem Ausschnitt und Jacken mit lang gezogenen Revers verlängern optisch. Solche Kleidungsstücke sollten unbedingt durch Accessoires oder einen geschickten Lagenlook ausgeglichen werden.



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