Auch wenn uns das typische Aprilwetter momentan kaum einen Eindruck von Frühling vermittelt, so ist doch sicher: Sonne und wärmere Temperaturen kommen.
Und dann sollten Sie bereit sein für kürzere Kleider und offene Schuhe. Wenn Ihre Füße im Winter ein eher tristes und vernachlässigtes Dasein geführt haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein wenig Extra-Pflege. Zum einen haben die Füße nach dem Winter und damit einer Zeit in dicken Socken und Schuhen ein wenig Pflege verdient und zum anderen steht der Frühling vor der Tür und in offenen Schuhen sind gepflegte Füße ein Muss. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, mit denen die Pediküre ein Kinderspiel wird.
Absolutes No-Go: Hornhaut und ungepflegte Nägel
Der erste Schritt der Fußpflege sollte in jedem Fall ein Fußbad sein – Es entspannt, reinigt und pflegt. Zudem bereitet es die Füße auf die weitere Behandlung vor, da die Hornhautschicht durch das Fußbad weich wird. Damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird und aufquillt, sollte das Fußbad allerdings nicht länger als sieben bis zehn Minuten dauern. Die optimale Temperatur für ein Fußbad liegt zwischen 37 und 39°Celsius. Die Füße anschließend gründlich abtrocknen, auch zwischen den Zehen! Jetzt ist die Hornhaut schön weich und kann einfach mit einem Bimsstein abgetragen werden. Ein Hornhauthobel mit Klinge ist nur etwas für Könner, denn schnell wird damit zu viel Hornhaut entfernt – das kann äußerst schmerzhaft sein und zu einer schnellen und stärkeren Hornhautbildung führen. Die Nägel werden gerade, niemals rund, geschnitten. Lediglich die Ecken werden mit einer Feile leicht abgerundet. Diese Form verhindert das Einwachsen des Nagels. Genau wie bei der Maniküre wird die nun weiche Nagelhaut sanft mit einem Rosenholzstäbchen zurück geschoben. Das hat nicht nur optische Gründe, denn Nagelhaut, die nicht zurück geschoben wird, kann an den Ecken einreißen und sich entzünden. Bevor Sie die Füße mit einer speziellen, reichhaltigen Fußcreme eincremen, sollten lose Hautschüppchen und Hornhautreste mit einer weichen Bürste oder einem Peelinghandschuh entfernt werden.
Nagellack für eine gepflegte Optik oder als toller Hingucker
Wer einen Nagellack auftragen möchte, sollte abwarten bis die Creme vollständig eingezogen ist oder den Lack bereits vor dem Eincremen auftragen, denn der Nagel sollte trocken und vor allem fettfrei sein, sonst blättert der Lack schnell ab. Um die Zehen in eine optimale Position zu bringen, können Sie einen so genannter Zehenspreizer, eine Schaumstoffschablone, die in die Zehen eingeklemmt wird, verwenden. Was das Design der Nägel und die Farbe des Lacks angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Besonders natürlich wirkt die French Maniküre mit weißer Spitze und klarem oder rosefarbenem Unterlack. Wer es knalliger möchte, kann auf bunte Farben zurück greifen. Doch gerade bei sehr bunten und dunklen Lacken besteht die Gefahr, dass der Nagel verfärbt, daher immer einen Unterlack auftragen, dieser schützt den Naturnagel. Ein Überlack erhöht die Festigkeit Ihres Kunstwerkes und macht den Nagellack widerstandsfähiger.
Wie Sie sehen, sind nur wenige Handgriffe nötig, um die Füße auf den Frühling vorzubereiten. Und wer die Füße regelmäßig pflegt, auch im Winter, ist immer vorbereitet auf warme Tage mit „Sandalen-Wetter“.








