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Klassische Mythen der Ernährung

Jeder kennt sie, die Weisheiten über das Essen, die man meist schon als Kind von den Eltern und Großeltern mit auf dem Weg bekam. Einige der bekanntesten Gerüchte haben wir für Sie einmal näher betrachtet und auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft.

Mahlzeiten auslassen, fördert den Gewichtsverlust
Dies ist leider nur teilweise richtig, da der Körper in den ersten Tagen des Fastens, jede Menge eingelagertes Wasser verliert und sich dadurch natürlich das Gewicht verringert. Die Wahrheit ist aber leider, dass der Körper bei unregelmäßiger Nahrungszufuhr auf eine Art „Notstandbetrieb“ umschaltet, was bedeutet, dass sich der Grundumsatz verringert und der Organismus beginnt Energiereserven aufzubauen. Nach und nach werden dann die zugeführten Kalorien direkt als Fett eingelagert. Eine regelmäßige Ernährung ist daher unverzichtbar.

Süßstoff macht dick
Der künstlichen Süße, flüssig oder in Tablettenform, haftet meist ein negativer Ruf an – jedoch zu Unrecht. Solange Konsumenten auf einen gesunde Lebensweise und eine angemessene Ernährung achten und es dabei vermeiden Zucker und Süßstoffe gleichzeitig zu konsumieren, wird sich dies nicht zum Nachteil der Figur auswirken. Durch die Kalorienreduktion können Süßstoffe daher auch zum Gewichtsverlust beitragen.

Spinat macht stark
Kindern wird bis heute vermittelt, dass sie viel Spinat essen sollen, damit sie so starke Muskeln bekommen, wie die berühmte Zeichentrickfigur “Popeye der Seemann”. Die Realität ist jedoch, dass Blattspinat hat einen durchschnittlichen Eisengehalt von ca. 3,5 Milligramm pro 100 Gramm und kein außergewöhnliches Gemüse ist. Dass dieses Märchen überhaupt erst entstanden ist, hängt mit den Forschungsergebnissen eines Schweizer Physiologen zusammen. Dieser hat sich in seinen Untersuchungen auf getrockneten Spinat bezogen. Die hohe Konzentration an Eisen, die er dort feststellte ist im zubereiteten Spinat, auf Grund des Wassergehalts, natürlich nicht mehr vorhanden. Andere Gemüsesorten stehen dem Spinat in punkto Eisengehalt somit in nichts nach.

Das Abendessen schlägt besonders stark zu Buche …
Wenn dieses Märchen wahr wäre, dann müssten die meisten Menschen in den Mittelmeerländern besonders wohlbeleibt sein. Gerade dort pflegen die Menschen, der Hitze wegen, erst am Abend zu speisen. Die Tageszeit spielt bei der Nahrungsaufnahme, besonders für Normalgewichtige, keine entscheidende Rolle. Wichtig ist nur die Gesamtbilanz der aufgenommenen und verbrannten Kalorien.

Nudeln sind schlecht für die Figur
Ist man ein Vertreter der Glyxdiät, dann wird man sicherlich der Annahme sein, dass gerade  dieses Nahrungsmittel ein Grund für Fettleibigkeit ist. Die meisten Ernährungsforscher vertreten jedoch nach wie vor die Meinung, dass sich eine kohlenhydratreiche Ernährung, wie sie mit Nudeln und auch Kartoffeln der Fall ist, positiv auf das Körpergewicht auswirkt. Dabei sollte man beachten, dass die Kartoffel noch einen Platz vor der Nudel liegt, da diese besonders wenig Kalorien und einen niedrigen Fettgehalt aufweist.  Ein weiterer Vorteil der italienischen Spezialität ist, dass sie besonders sättigend ist. Nudeln werden häufig auch nur als Dickmacher verkannt, da sie meist mit fetten, sahnigen Soßen serviert werden. Achtet man darauf Soßen mit viel Gemüse zuzubereiten und sparsam mit Öl und Sahne umzugehen, dann kann man mit ruhigem Gewissen Nudeln genießen. Ob als Pasta mit Soße, Nudelsalat oder Auflauf – Nudeln lassen sich immer auch für gesunde Art und Weise zubereiten. Beim Schönheits-Experten Special zum Thema Nudelaufläufe findet Ihr übrigens viele tolle Rezepte: Nudelauflauf Special. Viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren. Guten Appetit.

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