Haarausfall kein typisch männliches Problem. Auch Millionen von Frauen leiden vor allem nach den Wechseljahren unter dünner werdendem Haar.
Sie sind aber offenbar weniger aktiv, wenn es darum geht, frühzeitig etwas dagegen zu tun. Viele werden von dem Problem regelrecht überrascht und unternehmen erst etwas, wenn der Haarausfall schon weit fortgeschritten ist. Das fand die Dr. Wolff-Forschung in Bielefeld heraus.
Haaroskop bestimmt das Haarausfall Risiko
Bereits seit Anfang des Jahres 2006 hat die Dr. Wolff-Forschung ein neuartiges, internet-basiertes Verfahren entwickelt, mit dem Frauen ihr persönliches Haarausfall-Risiko bestimmen können. Unter www.haaroskop.de werden in Form eines Fragenkatalogs die wichtigsten individuellen Einflussgrößen für Haarausfall und Haarwachstum ermittelt. Am Ende erfährt die Frau etwas über den momentanen Zustand ihrer Haarwurzeln und kann anschließend gezielte Maßnahmen ergreifen.
Frauen sind sich des Problems nicht bewusst
Die Auswertung der Haaroskop-Nutzerprofile zeigt überraschende Details. Obwohl zum Beispiel die Hälfte der Frauen eine erbliche Vorbelastung von Mutter oder Vater hat, fehlt das Bewusstsein für prophylaktische Maßnahmen und dafür, dass Haarausfall häufig mit der Menopause zusammenhängt. Zweidrittel der Teilnehmer befinden sich in einer kritischen Situation: Die wichtigsten Einflussgrößen für Haarausfall sind vorhanden, der Zustand der Haarwurzeln ist mithin schlecht. Nur bei 5 Prozent der User besteht aktuell kein Grund zur Sorge. 27 Prozent sollten besser vorbeugen. Bei der überwiegenden Mehrheit wird es dagegen allerhöchste Zeit für Maßnahmen.
Die meisten Befragten – auch das kam bei der Auswertung heraus – nehmen nie oder sehr unregelmäßig Nahrungsergänzungsmittel. Hormonpräparate, die ja in ihrer Nebenwirkung die Haarwurzel schützen, sind ebenfalls die Ausnahme. „Die Ergebnisse zeigen, wie groß der Bedarf an Vorsorge eigentlich ist“, betont der Leiter der Dr. Wolff-Forschung, Dr. Adolf Klenk. „Die Möglichkeiten werden aber nicht ausreichend in Anspruch genommen.“
Dass Frauen sehr spät an das Problem herangehen, zeigt auch die Haaroskop-Nutzung. Zwar wurden auf diese Weise so viele Frauen wie noch nie zum Thema Haarausfall befragt, bei den Männern war die Resonanz bei einer vergleichbaren Aktion aber noch ungleich größer. Bei www.glatzenrechner.de schnellte die Zahl der User innerhalb kurzer Zeit auf über eine Million hoch. Teilgenommen haben damals mehrheitlich junge Männer, bei www.haaroskop.de dagegen hauptsächlich Frauen zwischen 30 – 49 Jahren.








