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Die Schönheitsklinik proaesthetic heißt Sie in Ihrem schöneren Leben willkommen. Die Heidelberger Schönheitsklinik bietet kompetente Beratung in Sachen Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung und vielen anderen Schönheitsfragen.
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Wie schon in der vergangenen Woche möchten wir Ihnen in dieser Woche wie angekündigt, weitere wichtige Fragen zum Thema Sonnenschutz beantworten.

Warum sollten Menschen mit Sonnenallergie Sonnenschutzmittel mit Emulgatoren meiden?
Eine Sonnenallergie ist weniger eine Allergie gegen die Sonne, vielmehr reagiert die Haut allergisch auf die Kombination von Emulgatoren und Sonne. Emulgatoren sind Inhaltsstoffe in Kosmetik- und Sonnenschutzprodukten, die die Vermischung von Fett und Wasser ermöglichen. In der Regel sind sie gut verträglich. In bestimmten Fällen können sie unter der Einwirkung von Sonnenlicht aber zu negativen Reaktionen mit der Haut führen – Quaddeln, Bläschen, Juckreiz sind die Folge. Vor allem photoinstabile Polyethylenglykol (PEG)-Emulgatoren können durch Sonnenstrahlen zersetzt werden und unschöne Hautreaktionen auslösen. Deshalb sind alle Ladival®-Produkte frei von PEG-Emulgatoren. Bei besonders empfindlichen Menschen reagiert die Haut auch auf Emulgatoren, die nicht aus PEG bestehen. Dann ist ein vollkommen emulgatorfreier Sonnenschutz wie Ladival® Allergische Haut oder Ladival® Regeneration erforderlich. Emulgatoren können sich bis zu 24 Stunden in der Haut halten, deshalb sollten Sonnenallergiker auch vor und nach dem Sonnenbaden prinzipiell auf emulgatorhaltige Körperpflegemittel verzichten und stattdessen After-Sun-Pflege verwenden.

Wie lange muss ich nach dem Eincremen warten, bis ich in die Sonne darf?
Alle Ladival®-Sonnenschutzprodukte enthalten UV-Filtersysteme und einen IR-A-Schutzkomplex, die sofort nach dem Auftragen der Creme, der Lotion oder des Sprays wirksam sind.

Wie lange darf ich mit Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben?
Generell gilt: Sind erste Rötungszeichen auf der Haut sichtbar, ist es schon zu spät, um Schäden zu vermeiden. Für die Dauer eines unbedenklichen Aufenthaltes in der Sonne ist die Eigenschutzzeit ausschlaggebend. Das ist die Zeitspanne, für die ungebräunte Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass sie rot wird. Die Eigenschutzzeit hängt vom individuellen Hauttyp ab. Beim sehr empfindlichen Hauttyp 1 beträgt sie nur drei bis zehn Minuten. Menschen mit Hauttyp 2 können bis zu 20 Minuten, Menschen mit Hauttyp 3 bis zu einer halben Stunde ungeschützt in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Am unempfindlichsten reagiert die Haut bei Menschen mit dem Hauttyp 4, sie bekommen erst nach rund 40 Minuten einen Sonnenbrand. Wird die Eigenschutzzeit mit dem verwendeten Lichtschutzfaktor multipliziert, ergibt sich die maximale Dauer eines Sonnenbades ohne Sonnenbrand. Habe ich als Sonnentyp 2 beispielsweise eine Eigenschutzzeit von 20 Minuten, kann ich mit einem Lichtschutzfaktor von 15 theoretisch 300 Minuten, also fünf Stunden, in der Sonne bleiben, ohne dass meine Haut sich rötet. Hautärzte empfehlen, diese errechnete Zeit nur zu zwei Dritteln auszunutzen. Denn auch ohne sichtbare Hautrötung schädigen Sonnenstrahlen die Haut. Wer während dieser Zeit schwimmt,stark schwitzt und sich mit einem Handtuch abtrocknet, muss sofort nachcremen, um die Schutzdauer zu erhalten. Bei wiederholten Sonnenbränden summieren und festigen sich die Schäden in den Hautzellen, das Hautkrebsrisiko steigt.

Warum gibt es Ladival®-Sonnenschutz nur bis Lichtschutzfaktor 50+?
Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt Auskunft über die Wirksamkeit eines Sonnenschutzmittels im Bereich der UV-B-Strahlung. Er wird erreicht durch Filtersysteme, die UV-B-Strahlung absorbieren und sie nicht in die Haut gelangen lassen. Dabei steigt die Absorptionsfähigkeit eines Filters nicht proportional zur Erhöhung des Lichtschutzfaktors: Ein Sonnenschutzmittel mit LSF 15 absorbiert 93 Prozent der UV-B-Strahlen, ein Mittel mit LSF 30 absorbiert 97 Prozent der Strahlung, also nur geringfügig mehr. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto geringer die zusätzliche Steigerung der Absorption. Zudem bedeutet die Erhöhung des Lichtschutzfaktors auch eine verstärkte Zugabe von Filtersubstanzen. Bei einem LSF von über 50 können die erforderlichen zusätzlichen Substanzen die Haut unnötig reizen. Die nur minimale Erhöhung der Absorptionsfähigkeit rechtfertigt nicht die Gefahr der Hautreizung.

Was ist der Unterschied zwischen synthetischen und physikalischen Filtern?
Synthetische Filter sind organische Moleküle, die die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung absorbieren und sie in harmlose Wärme umwandeln. Physikalische Filter hingegen reflektieren die UV-Strahlen: Kleinste Partikelchen, so genannte Mikropigmente, liegen wie Spiegel auf der Haut. Sie dringen nicht in die Haut ein, sondern bleiben an der Oberfläche liegen. Sehr empfindliche Menschen können auf synthetische Filter mit Unverträglichkeit reagieren, sie sollten zu Sonnenschutzmitteln mit rein physikalischen Filtern greifen (z.B. Ladival® Für Kinder Reine Mikropigmente). Produkte mit Mikropigmenten sind nicht für Menschen mit trockener Haut geeignet.

Wie funktioniert Sonnenschutz von innen?
Ist die Haut der Sonne ausgesetzt, bilden sich in den Hautzellen unter der Einwirkung der UV- und IR-A-Strahlen freie Radikale. In ungesundem Übermaß führen diese aggressiven Sauerstoffverbindungen zu oxidativem Stress. Er ist verantwortlich für vorzeitige Hautalterung, für Rötungen und Sonnenbrand, für Sonnenallergie und Faltenbildung. Bestimmte Substanzen sind in der Lage, das körpereigene Abwehrsystem beim Kampf gegen die freien Radikale zu unterstützen und die Haut vor Schädigungen durch UV- und IR-A-Strahlen zu schützen. Diese Substanzen bezeichnet man als Radikalfänger oder Antioxidantien. Werden dem Körper diese Antioxidantien zugeführt (z. B. mit Ladival® Sonnen Kapseln), kann der Körper ein Depot an Radikalfängern aufbauen, mit dem er oxidativem Stress durch UV-A-, UV-Bund IR-A-Strahlung entgegentritt. Die Haut ist vor Sonnenbränden sowie vorzeitiger Alterung durch Sonneneinwirkung (Lichtalterung) besser geschützt. Damit der Körper das Radikalfängerdepot aufbauen kann, sollte mit der Einnahme der Sonnen Kapseln bereits vier Wochen vor der
Sonnensaison begonnen werden. In der Sonne selbst ist zusätzlich ein äußerlicher Sonnenschutz erforderlich.

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