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Die Lippenkorrektur

Manche Frauen und Männer sind von Natur aus mit einem kleinen, schmalen Mund bedacht; bei anderen ergibt sich ein Bild von dünnen und flachen Lippen erst im Alter durch Feuchtigkeitsverlust.

Ein voller Mund gilt als sinnlich und erotisch – klar, dass wohlproportionierte Lippen zum Schönheitsideal gehören und somit für viele erstrebenswert sind. Doch auch andere Gründe veranlassen Menschen dazu, sich die Lippen medizinisch korrigieren zu lassen. Unfälle führen häufig zu Verletzungen im Gesicht, die schließlich auch die Lippen betreffen – die heutige Chirurgie kann die Auswirkungen durch den Unfall zwar nicht rückgängig machen, sorgt aber dafür, dass diese nicht jeden Tag auf ein Neues beim Blick in den Spiegel bewusst werden.

Lippenvergrößerung
Zur Vergrößerung der Lippen werden entweder natürliche oder synthetisch hergestellte Substanzen verwendet. Diese werden den eigenen Lippenpartien untergespritzt. Ein sogenannter Biostoff ist beispielsweise das Kollagen, das wohl das am häufigsten verwendete Mittel ist. Es wird aus Schweinen oder Rindern gewonnen und ist somit ein natürliches Material, welches aber nur drei bis vier Monate den gewünschten Effekt erhält. Eigenfett ist ein weiteres Material und besonders gut verträglich, doch dessen Unterspritzung hält ebenfalls nicht für immer. Im Vergleich zu Kollagen ist es mit hohem Aufwand verbunden und somit teurer. Gleiches gilt für Hyaluronsäure, die für Feuchtigkeit und eleastische Fasern sorgt. Für einen lang anhaltenden Effekt muss es alle sechs Monate erneut gespritzt werden.

Faltenkorrektur im Lippenbereich
Auch Fältchen im Übergang von Lippe zur weichen Gesichtshaut werden häufig als störend empfunden. Eine Lippenkorrektur beseitigt auch diesen Makel. Alles in Allem trägt ein schöner Mund einiges dazu bei, wie alt oder jung ein Mensch wirkt. Ein harmonisches Bild im gesamten Lippenbereich wird am besten durch eine Transplantation erzielt. Dabei wird weißes Hautgewebe mit roter Lippenhaut, also Muskelhaut unterspritzt. Bei dieser Gewebsverpflanzung kommen, abgesehen von der örtlichen Betäubung, keinerlei chemische Substanzen zum Einsatz. Nach der Behandlung werden die Schmerzen jedoch stärker und klingen erst nach ein paar Tagen allmählich ab. Kalte Kompressen helfen in dieser Zeit die Schmerzen einzudämmen und Schwellungen schneller abklingen zu lassen.

Welche Methode die individuell beste ist, sollte mit einem Facharzt geklärt werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Da alle Behandlungen unter örtlicher Narkose vollzogen werden, kommen sie ausschließlich für Frauen und Männer ohne Vorerkrankungen in Frage, um mögliche Risiken auszuschließen.

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