Der Ursprung der Konzentrations- und Mediationsübung des Qigong liegt in der chinesischen Medizin. Hierzulande eher als Chigong bekannt, sollen die überlieferten Übungen Körper, Seele und Geist in Einklang bringen und sie zusätzlich stärken.
Zudem sollen sie sich auch positiv auf die Beweglichkeit und die inneren Abwehrkräfte auswirken. Gerade weil Chigong seinen Ursprung in der Medizin hat, werden die Übungen heute immer häufiger von westlichen Medizinern im Bereich der Schmerztherapie genutzt. Durch die sanften, aber gezielten Bewegungen können Verspannungen gelöst werden und verlorene Gelenkigkeit wird zurück erlangt. Anwender des Chigong berichten eine Linderung bei Herz-und-Kreislauferkrankungen, Migräne und sogar Tinitus. Außerdem hilft Chigong auch dabei, Erkrankungen vorzubeugen.
Wer nicht die Möglichkeit hat einen lokalen Chigong Kurs zu besuchen, der kann sich auch selbst einige Techniken beibringen. Hilfreich sind dazu Videos und Bücher zu diesem Thema. Diese geben Einführung in die sehr wichtigen Atemtechniken und den klassischen Bewegungen. Auch für Kinder ab 12 Jahren gibt es bereits einfache Übungen, die entspannen und die sinnliche Wahrnehmung schärfen sollen.








