Winter Depression und Winter Blues belasten viele Menschen
Allgemein, Gesundheit, Gesundheit & Fitness, Heilen, Behandlung | No Comments | 12 Januar 2010
Winter Depression ist in der dunklen Jahreszeit weit verbreitet
Wenn im Herbst und Winter die Tage kürzer und grauer werden und Regen, Nebel oder gar Schnee das Wetter dominieren, drückt dies vielen Menschen auf das Gemüt. Manche leiden sogar unter einer sogenannten Winter Depression beziehungsweise einer saisonal-affektiven Störung (SAD). Die Betroffenen einer solchen Winter Depression haben mit typischen Symptomen wie Gemütsschwankungen, erhöhter Empfindlichkeit sowie Angstzuständen zu kämpfen. Oftmals kommen bei dieser depressiven Störung auch gesteigerter Schlafbedarf, verminderte Leistungsfähigkeit sowie erhöhter Appetit auf kohlenhydratreiche Nahrung hinzu. Als Ursache für die Winter Depression wird ein Mangel an natürlichem Tageslicht, die eingeschränkte Lichtintensität in den dunklen Herbst- und Wintermonaten in Verbindung mit niedrigeren Temperaturen und kürzeren Tagen angenommen, wodurch der biologische Tagesrhythmus gestört wird.
Winter Depression tritt in nordischen Ländern deutlich häufiger auf
Die Winter Depression ist eine wiederkehrende, saisonal abhängige Depression, die meist von den Herbstmonaten bis zu den Frühlingsmonaten anhält. Aus diesem Grund treten derartige Depressionen in nordischen Ländern weitaus häufiger auf als in südlicheren Ländern, in denen die Zahl der Sonnenstunden deutlich höher ist. Studien zufolge sind Frauen allgemein häufiger betroffen als Männer und sogar Kinder und Jugendliche können an Winter Depression erkranken. Viele Menschen leiden jedoch unter einer Winter Depression, ohne es zu wissen. Oftmals werden Unlust und Erschöpfung nicht mit einer depressiven Störung in Verbindung gebracht, sondern eher wie die sogenannte allgemein übliche Frühjahrsmüdigkeit eingestuft. Eine schwächere Form der Winter Depression ist der Winter Blues, bei dem die Betroffenen sich antriebslos und schlecht gelaunt fühlen, aber nicht wirklich depressiv sind.
Symptome einer Winter Depression können gemindert werden
Heute kann die Winter Depression zwar nicht geheilt werden, doch die Symptome lassen sich deutlich mindern. Wenn Sie meinen, unter einer Winter Depression zu leiden, sollten Sie unbedingt das Gespräch mit einem vertrauten Arzt suchen. Dieser wird Sie an einen Spezialisten überweisen, mit dem Sie herausfinden können, ob es sich tatsächlich um eine Winter Depression oder lediglich um eine harmlose Verstimmung handelt. Vielen, die nur unter einer Gemütsschwankung leiden, hilft es bereits, mehr Sport zu treiben. Gegen eine Winter Depression können Sie entweder mit Antidepressiva vorgehen oder eine Lichttherapie durchführen. Bei einer Lichttherapie wird die Ursache der Winter Depression bekämpft, indem die Patienten hellem Kunstlicht ausgesetzt werden und sie sozusagen eine Lichtdusche erhalten. Die besten Resultate werden erzielt, wenn eine Therapie am frühen Morgen stattfindet und Sie den Tag auf diese Weise entspannt beginnen.










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