Die Schönheits-Experten möchten in einer kleinen Serie die wichtigsten Wassersportarten vorstellen. Aquafitness macht den Anfang.
Was ist Aquafitness eigentlich?
Unter Aquafitness versteht man prinzipiell jede Art von Fitness-Training, das im Wasser ausgeführt wird. Dachten viele noch vor einigen Jahren bei Aquafitness an die klassische Wassergymnastik, die eher von älteren Damen zu therapeutischen Zwecken betrieben wurde, ist die heutige Aquafitness weitaus vielseitiger. Das große Angebot an Fitness-Übungen für Wasserratten beinhaltet Disziplinen wie beispielsweise Aquajogging, Aqua-Pilates oder Aqua-Cycling, hier radelt man auf fest montierten Fahrrädern im Wasser. Aquafitness kann sowohl in flachem wie auch in tiefem Wasser durchgeführt werden, mit oder ohne den Einsatz von Geräten. Aquafitness Zubehör sind entweder Auftriebs- oder Widerstandsgeräte. Unter Auftriebsgeräten versteht man Hilfsmittel, welche die Auftriebswirkung des Wassers noch verbessern und die den Trainierenden im Wasser schweben lassen. Dazu zählt zum Beispiel der Aqua-Jogging-Gürtel oder die Poolnudel. Widerstandsgeräte sind erschweren das Training im Wasser durch einen zusätzlichen Widerstand, wie zum Beispiel Hanteln oder Schwimmbretter. Aquafitness hält einfach für jeden Sportfan das Richtige bereit. Sie können sich gezielt die perfekte Sportart aussuchen, die zu Ihrem Fitness-Niveau, zu Ihrer Altersgruppe und Ihren Interessen passt.
So viele Vorteile hat Aquafitness
Im Gegensatz zu normalem Fitnesstraining, wirken beim Aquafitness zusätzlich noch die positiven Eigenschaften des Wassers auf den Körper. Durch den um circa vier- bis zwölfmal höheren Widerstand werden die Übungen effektiver und es lassen sich schneller Erfolge erzielen. Gleichzeitig schont Aquafitness jedoch die Gelenke. Der Körper wiegt nur noch rund zehn Prozent seines eigentlichen Gewichts. Für die Haut und das Bindegewebe ist Aquafitness ebenfalls sehr wohltuend. Durch den erhöhten Druck profitieren vor allem Frauen mit schwachem Bindegewebe und Zellulitis von einem Training im Wasser.
Aquafitness – Training, das Spaß macht
Um Aquafitness betreiben zu können, müssen Sie keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist nur, wie bei jeder anderen Sportart auch, dass Sie sich körperlich gesund fühlen. Lediglich bei Bluthochdruck oder Herzbewschwerden sollten Sie mit Aquafitness vorsichtig sein. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie einfach Ihren Arzt, ob er Ihnen Aquafitness empfehlen würde. Da Aquafitness eine gelenkschonende Sportart ist, können sie sogar bei Knie-, Hüft- oder Rückenbeschwerden bedenkenlos teilnehmen. Gut ausgestattet sind Sie für Aquafitness, wenn Sie bequeme und gut sitzende Badebekleidung, am besten einen sportlich geschnittenen Badeanzug, haben. Auch spezielle Aquafitness Schuhe werden in vielen Sportgeschäften angeboten. Diese sind allerdings nicht zwingend notwendig, können aber die Bodenhaftung verbessern. Vergessen Sie Ihre Wasserflasche nicht, denn Aquafitness ist sehr anstrengend, wenn das Training intensiv betrieben wird.








