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Mit Aquajogging die Kondition verbessern

Der zweite Teil unserer Serie über Wassersportarten. Diesmal geht es um Aquajogging.

Aquajogging – eine neue Trendsportart

Fitness im Wasser wird immer beliebter. Mit der Zeit haben sich viele verschiedene Wassersportarten entwickelt und es werden immer mehr Kurse für Aquasport in den örtlichen Schwimmbädern angeboten. Sehr beliebt ist unter anderem das Aquajogging, da es für alle Altersgruppen geeignet ist und gute Trainingseffekte erzielt werden. Unter Aquajogging versteht man ganz normales Laufen unter Wasser ohne dass die Füße dabei den Boden berühren. Die Laufbewegung ist beim Aquajogging dieselbe wie beim Laufen an Land. Die Übungen, die gegen den natürlichen Widerstand des Wassers durchgeführt werden, ermöglichen ein gesundes, ausgewogenes Training – und das fast ohne Verletzungsrisiko. Gleichwertig ersetzen kann das Aquajogging das Joggen im Wald oder auf der Laufbahn hinsichtlich der Effizienz zwar nicht, es ist jedoch eine sinnvolle Ergänzung und besonders nach Verletzungen ein guter Wiedereinstieg.

Die Vorteile von Aquajogging

Aquajogging ist eine sehr vielseitige Trainingsmethode. Es werden drei verschiedene Schritte angewendet: lange, kurze und der sogenannte Radfahrerschritt. Bei diesen Schritten werden jeweils unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht. Immer werden Wade, Oberschenkel und der Po trainiert. Bei der langen Schritt-Variante ist die Druck- beziehungsweise Stemmphase länger, wodurch zudem der Hüftbeuger gut gestreckt wird, der bei vielen Menschen verkürzt ist. Aquajogging ist eine sehr gelenkschonende Sportart, da der Körper dank der Wasserdichte nur lediglich 20 Prozent seines eigenen Gewichtes tragen muss. Dennoch ist Aquajogging bei richtiger Ausführung anstrengend. Anfänger müssen sich meist erst daran gewöhnen, die Balance zu halten.

Kurse für Aquajogging und die richtige Ausrüstung

Wenn Sie sich für Aquajogging interessieren, sollten Sie sich einmal bei Ihrer örtlichen Schwimmhalle informieren. Meist werden dort entsprechende Kurse angeboten. Auch Hochschulen bieten in ihrem Sportprogramm oft Aquajogging an – auch für externe Nutzer der Sportanlagen. Die Ausrüstung für Aquajogging beinhaltet lediglich eine sogenannte Aquaweste oder einen Aquagürtel. Diese erzeugen den nötigen Auftrieb, damit der Kopf beim Aquajogging über Wasser bleibt. Achten Sie beim Training immer auf eine aufrechte Haltung: Lehnen Sie sich nicht zu weit nach vorne, aber auch nicht zu weit nach hinten. Halten Sie eine leichte Vorlage, genauso wie beim Laufen an Land. Achten Sie auf einen hohen Kniehub bis fast zur Waagerechten. Beim Heben des Knies bleibt das Kniegelenk etwas unter 90 Grad gebeugt, dann wird der Fuß schräg nach unten gedrückt, also  hinter den Körper. Die Arme sollen beim Aquajogging parallel und exakt wie beim Laufen an Land geführt werden.

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