Die Maniküre selbst machen oder ins Nagelstudio gehen?
Gepflegte Fingernägel gehören heutzutage zu einem guten Erscheinungsbild einfach dazu. Und so legen immer mehr Frauen, aber auch Männer, Wert auf ästhetische Hände dank einer Maniküre. Dem Trend folgend gibt es mittlerweile zahlreiche Kosmetiksalons, die auch Nagelpflege oder Naildesign anbieten, sowie spezialisierte Nagelstudios. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, für eine Maniküre einen Profi aufzusuchen. Auch zu Hause können Sie Ihre Hände mit ein wenig Übung wunderbar pflegen. Drogerien führen eine große Auswahl der dafür notwendigen Produkte. Ob Sie also selbst zu Feile und Pflegeöl greifen oder lieber eine Maniküre in einem Nagelstudio durchführen lassen, bleibt ganz Ihnen überlassen.
Mit der Maniküre die Hände pflegen
Die Nägel müssen vor der Maniküre gut gereinigt werden. Dazu zunächst Nagellack vollständig entfernen, dann die Hände gründlich waschen und sie anschließend in warmem Olivenöl, Zitronen- oder Seifenwasser baden, damit die Nagelhaut aufweicht. So lässt sie sich mit einem abgerundeten Stäbchen leicht zurückschieben – bitte niemals schneiden und das Nagelbett nicht mit groben Werkzeugen behandeln, denn durch eine unvorsichtige Maniküre könnte der nachwachsende Nagel Schaden nehmen. Weiße Flecken können beispielsweise daher stammen. Trockene und brüchige Nägel können Sie übrigens auch zwischendurch mit einem Pflegebad aufpäppeln, denn auch zwischen zwei Maniküre-Terminen sollten Sie Ihre Hände verwöhnen. Wenn Sie Ihre Nägel kürzen, benutzen Sie keine Schere oder Knipser, sondern eine sanfte Feile, die nicht aus Metall bestehen sollte. Je brüchiger die Nägel, desto feiner sollte die Körnung sein. Führen Sie die Feile von der Seite zur Mitte, nicht hin und her. Durch die falsche Feile und Anwendung reißt die Nagelkante förmlich auf, Wasser kann eindringen und die Nägel brechen und splittern viel schneller.
Die Maniküre mit Nagellack abschließen
Wenn Sie zum Abschluss der Maniküre Ihre Nägel lackieren, sollten Sie sich dafür genügend Zeit nehmen. Die Nägel sollten sauber und fettfrei sein, bevor Sie zunächst einen Klarlack und dann den farbigen Lack auftragen. Wie bei einer professionellen Maniküre das Lackieren gelingt am besten mit drei Pinselstrichen vom Ansatz zur Spitze, erst auf der Mitte, dann links und rechts vom ersten Strich. Bei einem dunklen Nagellack ist meist eine zweite Schicht nötig. Zuletzt kommt eine weitere Schicht Klarlack. Die Maniküre mit Nagellack ist zeitaufwendig, weil jede Schicht lang genug trocknen muss. Sonst blättert die Farbe schnell ab oder wirft Blasen. Mit etwas Übung, speziellen Schablonen und Aufklebern können Sie übrigens auch selbst Ihre Nägel verzieren.








