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Hautkrebs – immer mehr erkranken am Melanom

Wie die Barmer GEK mitteilt, sind allein unter ihren Versicherten im Jahr 2009 27.000 an Hautkrebs erkrankt – mit 43 Prozent ein starker Anstieg gegenüber 2005, als die Versicherung noch 19.000 Melanomfälle verzeichnete. “Auffallend ist, dass die Patienten in den letzten Jahren zunehmend jünger wurden”, erklärt Dr. med. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER GEK. Sie schätzt den Trend zu einer gebräunten Haut als Ursache dafür ein, dass die Menschen im UMgang mit der Sonne ein immer höheres Risiko eingehen. Doch sie erinnert: “Der richtige UV-Schutz, schon bei den Kleinsten, ist aber das A und O, um gesund zu bleiben.”

Das Sonnenlicht besteht aus sichtbarem und ultraviolettem, für Menschen unsichtbarem Licht, den sogeannten UV-Strahlen. Doch UV-Strahlen schädiogen dsie Haut und können langfristig zu Hautkrebs führen. Neben dem Wunsch nach einer schönen Bräune gibt es einen weiteren Grund für die ZUnahme: Im Frühjahr unterschätzen viele die Stärke der Sonne: Auch wenn es noch kühl ist, entspricht der Sonnenstand Ende April bereits dem von Mitte August. Die Gefahr für Sonnenbrand und Hautkrebs ist also hoch, noch bevor die Freibadsaison begonnen hat. Dr. Petzold erinnert an die einfache Tricks, mit denen man sich vor UV-Strahlen und Hautkrebs schützen kann: “Die Dosis macht’s: Man sollte darauf achten, wie lange man sich in der Sonne aufhält und wie intensiv die Sonneneinstrahlung ist. Außerdem schützende Kleidung und regelmäßiges Eincremen nicht vergessen.”

Hautkrebs mit Sonnenschutz verhindern

Die Barmer GEK informiert in diesem Jahr im Rahmen der “Gesundexpertenwochen” mit Broschüren darüber, wie die Sonne die Haut verändert und Hautkrebs verursachen kann und natürlich auch, wie man das ultraviolette Licht von der Haut fernhalten kann. I´n jeder Geschäftsstelle der Krankenkasse erhalten Sie das Informationsmaterial. Übrigens gibt es speziell für Kinder aufbereitetes Material, das in Kooperation mit Mehr Zeit für Kinder e.V. gezielt für die Nutzung in Kindergärten und Kindertagesstätten entwickelt wurde.

Quelle/Bild: www.barmer-gek.de

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