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Essen Sie das, was hübsch macht

Damit wir immer frisch, jung und glücklich aussehen, braucht unsere Haut viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Diese tragen zum Wachstum, zur Heilung und zur Regeneration der Haut bei. Hier habe ich ein paar Schönmacher für Sie zusammengestellt. mehr »

Algen – Beauty-Helfer für die heißen Tage

Jetzt, da es endlich warm und sonnig ist, hat kaum eine Frau Lust eine Maske aufzutragen, unter der man schwitzt und nur wenig entspannen entspannen kann. Ich empfehle Ihnen diese Woche einen Alleskönner!

Er ist für jeden Hauttyp anzuwenden, spendet Feuchtigkeit, die gerade jetzt wegen der hohen Sonnenbelastung wichtig ist, wirkt kühlend bei Schwellungen und kann auch die Durchblutung anregen: Die Alge. mehr »

Sommer, Sonne – Strandoutfit

Das Wetter der vergangenen Tage lockte viele Menschen nach draußen. In Parks und Biergärten genossen viele die schönen Tage. Auch die künstlich angelegten Stadtstrände luden zum Entspannen ein.

Ich liebe es, dort mit einem erfrischenden Cocktail in der Hand, andere Gäste oder vorbei flanierende Passanten zu beobachten und zu analysieren.

Auch wenn die Sommer-Outfits am Wochenende Premiere feierten, so waren sommerliche Frisuren eher die Ausnahme. Dieses Jahr total im Trend ist der Bob, jedoch steht ein Bob natürlich auch nicht jedem und die Fraktion der Damen, die jeden Tag einen Pferdeschwanz tragen, wollen wir auch nicht mehr sehen. Nach der Suche nach der Trend Frisur des Sommer bin ich am Wochenende nicht fünfig geworden. Aber einige Stylings anderer Beach-Besucher haben mir wirklich gut gefallen.

Hier ein paar Styling-Ideen:

Die Kellnerin:
Locker lässig in Denim Jeans, mit Karo Hemd in Rot. Blonde, wuschelig geflochten Zöpfe, Sommersprossen, Lipgloss, Wimperntusche und easy Flip Flops.

Die Beachvolleyballkönigin:
Weiße Hotpants, weißes Tank-Top, ein gebräunter Teint, dunkle Haare mit einem rosa Tuch, Gloss zum Dutt gebunden, dazu Smokey Eyes.

Die Leseratte:
Khaki farbene Leinenhose, rotes T-Shirt, blonde Dreadlocks, ungeschminkt.

Business Woman:
Weißes Neckholderkleid, lässig hochgesteckte Haare (wie eine Banane nur wuscheliger), High Heels, 50er Jahre Sonnenbrille und satter, roter Lippenstift.

Einen wunderschöne, sonnige Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards

10 Minuten für einen sportlichen Auftritt

Jeder kennt ihn, den inneren Schweinehund, der immer wieder auf’s Neue davon überzeugt werden will, dass Sport gut tut, dass man sich danach besser fühlt und dass die Bikini-Figur nicht von alleine kommt.

Vielen fällt es schwer, sich jeden Tag aufzuraffen und nach einem stressigen Arbeitstag noch Sport zu treiben. Dabei kann in nur zehn Minuten täglich einiges erreicht werden. Denn für eine gerade und schöne Haltung und ein sicheres, offenes Auftreten genügt es, die Muskeln jeden Tag zehn Minuten zu stärken. Sie werden sich viel besser fühlen und Ihre Mitmenschen werden es merken. mehr »

Beugen Sie Falten aktiv vor

Der Gang zum Schönheitschirurgen ist heute fast selbstverständlich. Niemand muss sich mehr für kleine, korrigierende Eingriffe schämen.

Moderate Preise und sogar Ratenangebote machen die Operationen erschwinglich – auch junge Menschen nutzen das Angebot vermehrt. mehr »

Varizen – Krampfadern an den Beinen

Nun, da es unaufhaltsam auf die ersten warmen Tage zugeht, trainieren viele für die Bikini-Figur, halten Diät oder machen sich mit einer Entschlackungskur fit für den Frühling. Andere dagegen kämpfen mit Schönheits-Problemen, die sich nicht so einfach beheben lassen: Mit Varizen, also Krampfadern.

Krampfadern sind schwache, erweiterte und geschlungene Venen, die meist an den Beinen auftauchen. Die Ursachen sind vielfältig: Die Neigung zu Krampfadern kann vererbt werden. Hat ein Elternteil Krampfadern, so steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst auch an Krampfadern zu erkranken. Auch ein schwaches Bindegewebe beeinflusst die Bildung von Krampfadern. mehr »

Wie wirken Cremes

Cremes gibt es wie Sand am Meer, daher stellt sich immer wieder die Frage, ob es sich lohnt soviel Geld für die Gesichtspflege auszugeben. Hält sie, was sie verspricht und wie tief wirkt eine Creme überhaupt? Wie sieht es mit dem Preisleistungsverhältnis aus? Es gibt unzählige Cremes gegen Cellulite, aber wenn die Creme gar nicht zu den elastischen und collagenen Fasern vordringen kann, wie sollen diese dann gestärkt werden?

Die Wirkstoffe haben viele Hürden zu überwinden, bis sie dort hinkommen, wo sie hin sollen. Da die  Haut ist ein Ausscheidungsorgan ist, machen es der Säureschutzmantel, die Hornschicht, die Basalmembran und ein möglicherweise herabgesetzter Stoffwechsel dem Wirkstoff schwer, an sein Ziel zu gelangen. Nicht zuletzt ist dies auch von den Molekülgrößen abhängig.

Es gibt zwei Wege wie tief Wirkstoffe eindringen:

Die Penetration: Wirkstoffe dringen nur in die oberste Hautschicht ein, was ein Zeichen für schlechte Kosmetiker oder einfache dekorative Kosmetik istl.

Die Permeation: Die Wirkstoffe dringen bis in die Subcutis ein. In der Kosmetik dürfen aber nie Produkte bis in das Corium, die Lederhaut, gelangen, da dies nur von Medizinern herbeigeführt werden darf. Denn die Kosmetikwirkstoffe dürfen nicht zu den Blut und Lymphgefäßen gelangen. Es gibt vier Wege wie eine Creme eindringen kann: durch die Zelle , durch die Zellzwischenräume, durch die Schweißdrüsenkanälchen und durch die Haarfolikel.

Um eine bessere Wirkung zu bekommen gibt es viele Mittel um Wirkstoffe in die Haut zu bringen:

  • Reinigung
  • Peeling
  • Massagen
  • Luftdichtes abschließen einer Maske oder eine Modellage
  • Stromanwendungen

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards

Rosacea

Rosacea, was im Deutschen mit „Rosenblüte“ übersetzt wird, ist die Bezeichnung für eine Krankheit, die leider wenig mit dem schönen Anblick einer Rosenblüte zu tun hat. Hautrötungen bei Hitze oder Kälte, psychischem Stress oder nach dem Genuss von bestimmten Speisen oder auch Alkohol sind die ersten Anzeichen der Rosacea. Zeichnen sich zudem die dicht unter der Haut verlaufenden Blutgefäße ab, spricht man von einer Couperose – sie ist die milde Form einer Rosacea. Ich möchte Ihnen einige Informationen über die Krankheit und natürlich einige Tipps zur Behandlung geben.

Während die erste Phase der Rosacea von Rötungen und sichtbaren Äderchen bestimmt wird, bilden sich im zweiten Schritt schubweise kleine Knötchen und Pusteln, die oft mit Schwellungen und eitrigen Entzündungen einhergehen. Die Rosacea bildet sich an der Nase, an Kinn und Stirn und sogar an Hals und Dekolleté. Von einer Rosacea betroffen sind meist Männer und Frauen ab etwas dreißig Jahren. Die Ursachen sind bisher nicht vollkommen erforscht.

Auch wenn Anti-Aging Produkte eine besonders reichhaltige Pflege für anspruchsvolle Haut versprechen, so dürfen Sie bei einer Rosacea auf keinen Fall zum Einsatz kommen. Anti-Aging Pflegeprodukte wirken oft durch die Anregung der Durchblutung, was die strapazierten Gefäße  unnötig belastet und die Gefäßlabilität steigert. Gerade im Bereich der Kosmetik gibt es bei der Rosacea starke Einschränkungen im Ablauf einer Behandlung. Kunden mit dieser Krankheit dürfen nicht bedampft werden, sollten auf die klassische Massage verzichten und die manuelle Lymphdrainage bevorzugen, auch mechanische Peelings sollten bei einer solch empfindlichen Haut nicht mehr zum Einsatz kommen.

Kosmetiker und Kosmetikerinnen empfehlen Kunden mit Rosacea eine hochwertige Systempflege für sensible Haut, die zudem die Kapillare stärkt. Mit der richtigen Pflege kann das Fortschreiten der Krankheit bei früher Erkennung auf diese Weise gut verlangsamt werden. Direkte Sonneneinstrahlung, Sonnenbank oder Sauna sollten für Rosacea-Patienten tabu sein.

In jedem Fall sollten Veränderungen der Haut von einem Arzt begutachtet werden – Egal ob es sich um Gefäßveränderungen unter der Haut, Rötungen, Ekzeme oder sich wandelnde Muttermale handelt.

Eine schöne Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards

Medizinische Fußpflege

Wenn von Fußpflege die Rede ist, denken viele Leute zuerst an die kosmetische Fußpflege, an das Entfernen von Hornhaut, das Kürzen und Feilen der Nägel sowie eine schöne Fußmassage – die klassische Pediküre eben. Doch nur gesunde Füße können auch schön aussehen. Ein Besuch bei der medizinischen Fußpflegerin schafft dafür die Voraussetzungen, denn hier werden wirkliche „Fuß-Probleme“ gelöst. Die medizinische Fußpflegerin/der medizinische Fußpfleger erkennt auch Fußdeformitäten und kann in Zusammenarbeit mit einem Orthopäden Maßnahmen treffen, damit durch zum Beispiel Gymnastik, Einlagen, geeignetes Schuhwerk, Bandagen oder Massagen eine Verschlimmerung vermieden werden kann.

Die Fußdeformitäten:

Der Spreizfuß (Pes transversus)
Der Spreizfuß ist die Fußveränderung, die am häufigsten auftritt. Die Mittelfußknochen und die Zehengrundgelenke weichen hierbei auseinander. Die Bänder sind zu schwach oder zu lang und halten dem Druck nicht mehr Stand. Folgen sind Krallen-, Hammer- und Reiterzehen.

Der Plattfuß (Pes planus)
Die Fußgewölbe sind eingestürzt und somit liegt der Fuß platt auf dem Boden. Der Grund dafür sind Überbelastungen wie zu viel Gewicht, zu langes Gehen und Stehen und eine angeborene Bindegewebsschwäche.

Der Hohlfuß (Pes cavus)
Der Hohlfuß ist angeboren und wird er vererbt. Der Fußrücken ist hochgebaut wie eine Brücke und die Zehen stehen wie Krallen.

Wer Probleme mit langem Stehen und Gehen hat, häufig Schmerzen in den Füßen spürt oder Veränderungen an seinen Füßen feststellt, kann Rat und Hilfe bei der medizinischen Fußpflege finden. Bei der Wahl Ihrer Fußpflegerin/Ihres Fußpflegers sollten Sie auf die genaue Berufsbezeichnung achten. Fußpfleger kümmern sich meist nur um den kosmetischen Aspekt, während sich medizinische Fußpfleger (Podologen) auch auf medizinische Abnormalitäten achten.

Ich wünsche Ihnen eine standhafte Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards

Barock und Rokoko

Wasser ist zum Waschen da – Ganz so sah man das im Barock nicht. Damals fürchteten die Menschen, mit dem Wasser Krankheiten und Bakterien in die Poren und so in den Körper zu bringen. Sie glaubten sogar, die Pest würde über diesen Weg in den Körper gelangen. Wasser gehörte deshalb nicht unbedingt zur täglichen Körperpflege dazu – ein feuchtes Tuch, mit dem der Körper abgetupft wurde, musste ausreichen. Viel wichtiger als das Waschen mit Wasser war das Pudern des Körpers. Diese doch unhygienischen Zustände führten dazu, dass die Haut Pocken und Abszesse bildete. Diese wiederum wurden dann mit Schönheitspflästerchen, im Französischen auch Mouches genannt, abgedeckt. Sie bestanden aus Leder, Samt oder Seide und waren in verschiedenen Formen als Dekoration zurecht geschnitten, zum Beispiel als Sterne, Sonnen oder Monde.

Trotz aus heutiger Sicht mangelnder Körperhygiene wurde sich in Zeiten des Barocks kräftig geschminkt. Die rote Lippenfarbe wurde in dieser Zeit aus Pflanzen wie Saflor oder Rotholz, organischen Farbstoffen wie Cochenille oder Mineralien wie Zinnober angefertigt. Ähnliche Stoffe dienten auch als Haarfärbemittel. Auf das ungewaschene, fettige Haar wurde eingefärbter Puder aufgetragen, der das Haar schwarz oder rot tönte. Das maskenhafte Geschminke war ein Zeichen für Luxus und Adel. Zu dieser Zeit lebte man wohl das Motto: „Je pompöser desto besser.“

Der deutsche Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (*1762, +1836) erkannte den Zusammenhang zwischen Hygiene und Gesundheit und versuchte, die Menschen aufzuklären. Und tatsächlich wurde die Körperpflege für immer mehr Menschen zum Ritual. Badewannen besaßen noch nicht viele Menschen, aber es wurden immerhin kleine Waschstationen genutzt. Auch bekannte und wohlhabende Personen wie Goethe und Wagner besaßen auch nur kleine Waschstationen, die aus einer Schale oder einem Becken und einem Schwamm bestanden.

Mit wachsender Bedeutung der Körperpflege und -hygiene sank die Zahl der todbringenden Krankheiten und die Theorie, dass Wasser Keime und Bakterien in die Haut bringen könnte, war endgültig widerlegt.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche!

Ihre Carina Patrizia Gerards