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Immer, wenn ein Jahr sich dem Ende neigt, erleben viele Menschen Gefühle wie Unruhe, Nervosität, Getriebene sein oder Unzufriedenheit. Nur wenig ist von Besinnlichkeit, Eintracht und Harmonie oder gar Glück zu spüren. Liegt es wirklich an der Zeit, die uns vermeintlich zwischen den Fingern zerrinnt?
Das Paradoxe unserer Zeit ( unbekannter Autor)
Heute haben wir größere Häuser, jedoch kleinere Familien.
Werden zu schnell ärgerlich und sind weniger rücksichtsvoll.
Lesen zu wenig, sehen zu viel TV.
Haben mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.
Mehr Medizin, aber weniger gute Gesundheit.
Wir geben mehr aus, aber haben weniger.
Wir kaufen mehr, genießen es noch weniger.
Wir haben mehr Experten, aber mehr Probleme.
Wir geben uns zu unbekümmert, lachen zu wenig.
Wir reden zu viel, lieben zu wenig und lügen zu oft.
Wir haben das Atom, aber nicht unser Vorurteil gespalten.
Wir haben mehr Möglichkeiten und können uns nicht entscheiden.
Wir leben auf höherem Niveau und beklagen dies.
Wir haben unsere Besitztümer multipliziert,
aber unsere Werte reduziert.
Wir haben gelernt, wie man einen Lebensunterhalt verdient,
aber nicht das Leben.
Wir haben einen höheren Bildungsgrad mit mehr Wissen,
aber weniger gesunden Menschenverstand und Urteilsvermögen.
Wir haben Jahre zu leben, aber nicht dem Leben Jahren hinzuzufügen.
Wir haben breitere Straßen, aber schmalere Standpunkte.
Wir sind die ganze Strecke zum Mond und zurück gewesen,
aber wir haben Mühe, die Straße überqueren, um unsere Nachbarn zu treffen.
Wir wirken wie von außen gesteuert oder wie auf einem Laufband lebend – perfekt funktionierend!
Häufig kann nur ein Schicksalsschlag dieses stoppen, und dafür sorgen, dass wir unser Leben überdenken! Es kann ein Unfall, eine Erkrankung, der Verlust einer geliebten Person oder der Verlust der Arbeit als Ursache dienen, sich auf das eigene Leben zu besinnen! Die moderne Erkrankung lautet BURN OUT, was ist da ausgebrannt? Kann es sein, das das Fass zum Überlaufen gekommen ist ,weil Sie so weit weg von dem sind, was Sie sich mal vorgestellt haben.
Muss das so sein?
Stellen Sie sich doch häufiger neben das Laufband und entscheiden Sie neu, ob Sie so leben wollen, ob das Ihr Plan war! Sie haben es alleine in der Hand, eine Änderung zu bewirken – doch es kann sein, dass Sie professionelle Hilfe benötigen. Sie sind in Ihrem Programm schon so eingefahren, das Sie automatisch reagieren. Einfach perfekt.
Als Kind hat jeder von uns geträumt! Manche wollten Arzt werden, andere Sänger.
Viele von uns haben Ihre Träume vergessen. Doch Träume können uns heute noch Flügel verleihen!
Der Traum…
vom sportlichen Erfolg, von künstlerischer Verwirklichung, vom gemeinsamen Glück, von Anerkennung, vom Reisen in fremde Länder, von ewiger Jugend, von finanzieller Freiheit oder von ewiger Jugend.
Träume geben uns die Kraft Herausforderungen anzunehmen, um unsere eigenen Ziele zu verwirklichen und leidenschaftlich zu leben!
Träumen Sie noch? Oder Leben Sie nur? Haben Sie Lust auf mehr Leben! Schreiben Sie ihr Lebensstück! Komponieren Sie ihre Lebensmelodie! Erleben Sie jetzt Ihre Zukunft!
Wer sind Sie in 5 Jahren? Was haben Sie erreicht? Wie leben Sie? Ihr Unterbewusstsein kennt keine Zeit – für diese Instanz ist immer JETZT! Bringen Sie sich in Schwingung, dass sich die Türen öffnen und sich Ihre Ziele verwirklichen.
Wenn Sie noch Fragen haben oder Unterstützung wünschen, schenken Sie sich
die Beobachterin, die Mitdenkerin, die Sichtbarmacherin – Ihr Coaching für alle Lebenslagen: www.sichtbarmacherin.com
Ihre Martina Hautau
www.martinahautau.de
Bild Quelle: aboutpixel.de / Feuerwerk 5 © Konstantin Gastmann
Naturkonform Leben – Als Gesundheits- und Lebenspädagogin definiere ich, dass das Wohlbefinden des Menschen auf einem gesunden Körper, einem vitalem Geist, harmonischen und liebevollen Beziehungen, einem stabilen gesellschaftlichen Umfeld und soliden Finanzen basiert.
ALLES fängt im Kopf an!
Es geht nicht darum, einfach nur positiv zu denken und die Zweifel im Untergrund weiter wirken zu lassen.
Es geht darum, auf allen Sinnesebenen wahrzunehmen, was uns das Wesentliche ist, Freude zu spüren und den Bedenken und Ängsten bewusst zu begegnen! Prüfen Sie diese Dinge für sich selbst, denn so werden Sie schnell sehen, worin Sie gehemmt werden und was für Sie förderlich ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ist es nicht auch Ihr Traum im Schlaf fit zu bleiben oder gar zu werden? Im Allgemeinen definieren wir Fitness als das körperliche und geistige Wohlbefinden. Wenn wir fit sind, spüren wir es durch unsere Leistungsfähigkeit und starke Belastbarkeit im Alltag. Das Vermögen, Stresssituationen besser zu meistern und körperliche Grenzen zu erweitern, zeichnet Fitness aus.
Folgende Fitness-Faustregel gilt:
1x (pro Woche) ist besser als kein mal
3x pro Woche ist ideal!
Fitness sollte mindestens 30 Minuten betrieben werden, besser noch sind 45 Minuten, wozu noch die Aufwärmphase und abschließende Muskellockerung kommt.
Ausrede Zeitmangel
Sie würden gerne sportlich aktiv sein, aber wissen nicht wie sie es zeitlich einbauen sollen?
Unser Alltag ist gefüllt mit Verpflichtungen und Terminen, so dass wir oft glauben, Fitness mit in unseren Stundenplan einbauen zu können.
Machen Sie doch mal einen kleinen Test und schreiben Sie eine Woche lang jeden Tag genau auf, mit was Sie wie lange verbringen – wirklich alles (auch wenn Sie 15 Minuten auf der Couch sitzen und Kaffee trinken). Sie werden schnell sehen, dass sich bei Ihnen plötzlich viele Stunden Zeitgewinn auftun, die Sie für Fitness nutzen könnten.
Nein, ich glaube nicht, dass Sie Zeit verschwenden.. aber Sie könnten sicherlich die eine oder andere Stunde einsparen, indem Sie ab und an etwas weniger trödeln.
Machen Sie sich Ihr Leben einfacher … verbinden Sie Wege und schützen Sie sich vor Zeitdieben ( erinnern sie sich noch an MOMO?).
Haben wir eine solche Liste erstellt, dann wissen wir schonmal, wohin unsere Zeit verschwindet und wo wir Zeit einsparen könnten. Es geht jetzt nicht darum, dass Sie die neusten Trendsportarten ausprobieren, sondern darum, etwas zu finden, was Ihnen Spaß macht – auch über einen längeren Zeitraum. Doch was ist für Sie persönlich das Richtige?
Fangen wir mal von vorne an
Nämlich mit Abläufen, die Sie sowieso machen:
Atmen:
Bewusstes Atmen trainiert Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur und aktiviert den Lymphfluß.
Also: Wo auch immer Sie sich gerade befinden, nehmen Sie einfach zwischencurch al einen tiefen Atemzug: Zählen sie jeweils bis 7 beim einatmen – und Luft anhalten – beim Ausatmen und bei der Pause
Gehen:
Jeder von uns geht zumindest ein paar Schritte am Tag – fast jeder könnte das noch steigern: Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe, zu Fuß zum Briefkasten anstatt mit dem Auto. Bei ein paar Schritten zu Fuß könnten Sie noch zusätzlich Ihre Muskulatur trainieren durch moderne Trainingsschuhe – doch dazu später mehr.
Sitzen:
So können Sie Ihre Gesäßmuskulatur trainieren: Wenn Sie am Schriebtisch sitzen spannen Sie einfach die Gesäßmuskulatur an und halten es für 30 Sekunden. Dann wieder locker lassen und nach einigen Sekunden nochmal anspannen. Machen Sie das mehrere Male am Tag, bekommen Sie ohne viel Aufwand einen strammen und runden Po und fördern gleichzeitig Ihre Sitzhaltung.
Greifen und Halten
Wenn Sie nach etwas greifen oder schon etwas halten, dann spannen Sie für 30 Sekunden die eingesetzte Muskulatur so fest Sie können an, dann wieder locker lassen und gleich nochmal – diese Übrung ist auch besonders gut bei Verspannungen.
Produkte, die Fitness im Alltag erleichtern
Schuhe, die trainieren
Schuhe tragen wir jeden Tag, doch mit speziellen Trainingsschuhen von Nikken, CardioStridesUltra, kann man jeden Tag beim normalen Laufen zusätzlich trainieren, denn durch Gewichte nutzen diese den Muskelwiderstand. Man muss beim Gehen mehr Leistung aufwenden und so kann man mit relativ wenig körperlicher Aktivität bei einem Shoppingausflug oder bei der Hausarbeit Bauch, Beine und Po straffen. Die „Gewichtseinlagen“ mit 150Gramm, 660 Gramm oder 1kg. Gleichzeitig wird die natürliche Bewegung des Fußes wirksam unterstützt. ( www.urlaub-wellnesshome.de)
Krafttraining im Miniformat
Die Industrie stellt sich zunehmend auf den Wunsch der Kunden ein, im Alltag und Nebenbei zu trainieren. Vielerlei „SPIEL-Sportgeräte“ finden sich auf dem Markt, um Ihre Kräfte zu trainieren und zu steigern.
Hier zwei Beispiele:
Das Thera-Band und der Handtrimmer
Ob unterwegs, zu Hause oder im Sportverein, mit dem Thera-Band® Trainingsband können Sie Ihren ganzen Körper in Form halten und ganz nebenbei etwas für Ihr persönliches Wohlbefinden tun. Ein Training mit dem Band ist flexibel und einfach durchführbar. Es ist in verschieden „Gewichtsklassen“ zu haben.
Der Handytrimmer lässt Sie Expander und schwere Hanteln vergessen. Er bringt Sie richtig auf Trab. Schon fünf Minuten sollen genügen, um Oberkörper und Armmuskulatur zu stärken. Durch rhythmisches Auseinanderziehen und Nachlassen des Seils wird die Rotationsscheibe in Schwung gehalten, ähnlich wie bei einem Yo-Yo. Je nach Geschwindigkeit bauen sich Zugkräfte von bis zu zehn Kilogramm auf.
Von Martina Hautau
Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindertage, als jemand, der 40 Jahre alt war, vor Ihnen stand und Ihnen diese Person uralt vorkam. Nicht nur aus Ihrer damaligen kindlichen Sicht, sondern auch aus heutiger Sicht: Früher sahen Mütter aus wie Mütter – heute fragt man sich: „Ist es die ältere Schwester?“ Manche Mütter sind heute sogar schlanker und vitaler als Ihre Kinder.
In einem Artikel der FOCUS-Online-Redakteurin Julia Bidder, sagte Jutta Gampe, Leiterin des Bereiches Statistik und Informationsdienste am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock, folgendes: „Mitte des 19. Jahrhunderts galten Menschen mit 40 als Greise. Die mittlere Lebenserwartung erhöht sich regelmäßig um drei Monate pro Jahr. Etwa die Hälfte der heute neugeborenen Mädchen wird vermutlich den 100. Geburtstag erleben. Jeder zweite Junge, der auf die Welt kommt, wird mindestens 95.“
Damit ist sicher, dass wir immer älter werden. Wissenschaftler legen unser „Maximal-Alter“ zur Zeit auf 130 Jahre fest – die Frage ist nur: „Wie altern wir?“
Das Altern lässt sich besiegen
Der Biogerontologe Aubrey de Grey hat seit 1992 einen Lehrstuhl für Genetik an der Universität Cambridge inne und sagt:
„Altern an sich besteht aus einer Häufung von Fehlern auf zellulärer Ebene. Der Körper funktioniert nicht mehr richtig. Dieser Funktionsverlust entsteht durch viele verschiedene Effekte. Es geht darum, diese immer weiter zu verlangsamen und zu reparieren und so das physiologische Alter des Körpers zu verringern.“
Nun, ein wenig müssen wir noch auf den Wundertrank warten, der doch schon in manchen Filmen getrunken wurde. Sicher ist aber jetzt schon, dass Altersleiden immer später ausbrechen, die Zahl der „guten Jahre“ mit hoher Lebensqualität steigt somit.
Aber nicht verzagen, Sie können direkt damit beginnen, Ihre Regenerationsfähigkeit zu steigern und Ihrem Körper die Chance geben, sich in seine Ursprünge zurück zu entwickeln!
Gegen alle Regeln!
Was wäre, wenn Sie gar keine Veranlagung zum alt werden hätten, sondern Altern nur eine Reihe von „Bedingungsfehlern“ ist? Altern wäre dann das Ergebnis einer schlechten Wartung und Instandhaltung Ihres Körpers!
Den Alterungsprozess zu verzögern, aufzuhalten oder rückgängig zu machen, das ist das Grundprinzip von Anti-Aging Maßnahmen. Anti-Aging ist also der Überbegriff für Maßnahmen gegen das Altern.
Schöner finde ich den Begriff Well-Aging. Ziel ist es schließlich nicht, das Leben nach dem „nicht altern“ auszurichten, Well-Aging bedeutet vielmehr,das Wohlbefinden beim Altern zu steigern.
Inneres wird äußerlich sichtbar
Die Haut und der Körper verändern sich im Laufe der Jahre, doch die sichtbaren Erscheinungen des Alters entwickeln sich durch eine Kombination aus inneren Versorgungsengpässen und äußeren Belastungen.
Das englische Wort „owner“ (Eigentümer/Besitzer) verrät Ihnen verschlüsselt die Grundbedingung für Ihr Wohlergehen – für Ihr persönliches Well-Aging Programm:
O = Oxygen = Luft
W = Water = Wasser
N = Nutrieten = Nahrung
E = Exercice /Fitness = Bewegung
R = Relax = Entspannung
Ein Blick zurück
In den letzten Wochen haben Sie schon viel über die Themen Luft, Wasser und Ernährung erfahren. Heute gehe ich auf die spezielle Versorgung der Haut ein.
Alles greift in einander und kann zwar gesondert betrachtet werden, der Alterungsprozess ist und bleibt aber eine Verkettung von Ursachen, die Sie zusammen beheben müssen, um Ihr Ziel zu verwirklichen – for ever young!
Maßnahmen gegen sichtbare Alterung
Hautpflege
Nach meinen nun 25 Jahren Erfahrungen im Bereich der Kosmetik, möchte ich Ihnen folgende Vorschläge machen:
1. Pflegen Sie immer in einem System.
Die Entwickler haben sich etwas dabei gedacht, gleich eine ganze Pflege-Serie zu entwerfen und die einzelnen Produkte optimal aufeinander abzustimmen.
Reinigung, Gesichtswasser, Tages- und Nachtcreme sind die Basis Ihrer Pflege.
2. Nutzen Sie basische Salze zum Duschen.
Babyhaut ist zart, weich und wohlriechend. Geben Sie Ihrer Haut den Impuls der Anfänge. Sie werden spüren, dass die Eigenfettung der Haut, bedingt durch das Abwaschen mit basischem Wasser oder Bädern, sanft cremt. Außerdem wird die Hornsicht mild gelöst.
3. Nutzen Sie ph-neutrale 7,0 Produkte.
Hautneutral ist nicht ph 5,5 bis 5,8. Optimal ist ein Haut-ph-Wert von 6,8. Pflegen Sie Ihre Haut mit einem Wert von 7,0, dann geben Sie ihr die Chance sich wieder aus zu balancieren.
4. Nutzen Sie Pflegeprodukte mit geringem Wasseranteil.
Lange habe ich mir solche Produkte für die Hautpflege gewünscht, langsam finden Sie immer mehr Produkte auf dem Markt. Eine Pflege besteht immer aus Wasser, Fett und Wirkstoffen. Wasser und Fett bilden die Grundlage der Emulsion. Wenn der Anteil an Wasser durch eine Pflanze wie die Aloe ersetzt wird, haben Sie neben der Feuchtigkeit auch viele weitere Effekte. Wasser allein quellt. So sind mir in meiner Praxis viele Hautbilder präsentiert worden, die durch zu viel Feuchtigkeitszufuhr sensibel und faltenreich waren.
5. Nutzen Sie täglich Lichtschutz-Produkte
Licht ist der größte Feind einer glatten Haut. Nicht nur das Sonnenlicht an warmen, klaren Tagen ist gemeint, sondern auch das Licht an verhangenen Tagen und das elektrische Licht. Deshalb ist es schon früh ratsam, täglich eine Tagespflege mit einem hohen Sonnenschutzfaktor (LV 15) im UV-B und UV-A Bereich zu verwenden.
Weitere Well-Aging Tipps:
Versorgung des Untergrundes durch:
Flüssigkeitszufuhr (zum Beispiel durch stilles Wasser)
Ernährung (vollwertige,bioverfügbare,nährstoffreine Nahrung)
Minimierung von Alkohol und Nikotin
Versorgung von Außen :
Bewegung und Entspannung
Wohlfühlgewicht im Body Mass Index
Minimierung von Sonnen- und Lichtbelastung (Lichtschutz)
Viel Spaß und altern Sie sich jung!
Martina Hautau (www.martinahautau.de)
Damit unser Körper einwandfrei funktioniert, benötigt er lebenswichtige Mineralstoffe. Das Fehlen eines oder mehrerer Mineralstoffe führt unweigerlich zu einer Krankheit – Das ist das Ergebnis, dass der homöopathische Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler Ende des 19. Jahrhunderts aus seinen Forschungen ableitete. Für das reibungslose Funktionieren des menschlichen Körpers machte er 12 Mineralstoffe verantwortlich. Aus seinen Untersuchungen entwickelte er seine „abgekürzte homöopathische Therapie“ mit den 12 Schüßler-Salzen.
Diese abgekürzte Therapie stellte Schüßler 1873 in der Allgemeinen homöopathischen Zeitung vor. Anders als in der klassischen Homöopathie, in der weit über 1.000 Mittel zur Behandlung eingesetzt werden, sollten nach Schüßlers Verfahren lediglich 12 Mineralstoffe für fast alle Krankheiten ausreichend sein. Die zwölf Schüßler Salze entsprechen den 12 lebensnotwendigen Mineralstoffen des Körpers und sollen durch Einnahme, deren Fehlen im Körper ausgleichen. Da sich das Behandlungs-Verfahren nach Schüßler nicht auf homöopathischen Grundlagen stützt, sondern auf physiologischen-chemischen Vorgängen im Körper beruht, wird es nicht als homöopathische Therapie angesehen – sehr wohl aber als Naturheilverfahren. Heilpraktiker waren es auch, die die Schüßler-Therapie als Alternativmedizin bis heute bewahrt haben.
Welcher Mineralstoff einem Patienten fehlt, wird durch die Antlitzanalyse ermittelt. Die von Schlüßler entwickelte und von Kurt Hickethier weiter verfeinerte Analyse-Methode geht davon aus, dass das Fehlen einzelner Stoffe im Gesicht abzulesen ist. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der 12 Schüßler-Salze, ihre Wirkung und wie ein Mangel des entsprechenden Mineralstoffs im Gesicht deutlich wird.
1. Calcium fluoratum = Knochenmittel
Viereckige Falten um die Augen, gefächterte Falten unterhalb der Augen, braun-schwarze Einfärbung um die Augen, geplatzte Adern, Schuppen im Gesicht, rissige Lippen und Mundwinkel, Hände, Finger, Parodontose, glänzende Haut.
2. Calcium phosphoricum = Stärkemittel
Wächserne Haut, käsige Gesichstfarbe, weiß belegte Zunge, übel riechender Atem, weiße Nase und Ohrmuscheln, verschwitzte Haare, rauhe Stimme.
3. Ferrum phosphoricum = Entzündungsmittel
Gerötete Stirn, Wangen, rote, heiße Ohren, rotes Kinn, rote Zunge, blau-schwarzer Schatten an der Nasenwurzel und unter den Augen, grau-schwarze Färbung um die Nase, blasses Zahnfleisch.
4. Kalium chloratum = Schleimhautmittel
Milchige Haut, blau-weiß Hautfarbe, käsige Haut, fadenziehender Speichel, geschwollene Lymphknoten, weiß belegte Zunge, mehlige Hautschuppen, verklebte Augen.
5. Kalium phosphoricum = Nerven- und Muskelmittel
Aschgraue Haut, vor allem am Kinn, graue Augenpartie, eingefallene Schläfen, abwesender Gesichtsausdruck, braun belegte, trockene Zunge, Parodontose, Zahnfleischbluten, Mundgeruch.
6. Kalium sulfuricum = Hautmittel
Braun-gelbe Haut, dunkle Augenlider, gelblich um den Mund, Sommersprossen, Schuppen auf klebriger Basis, klebende Kopfschuppen, gelb und schleimig belegte Zunge.
7. Magnesium phosphoricum = Nervenmittel
Rote, runde Flecken auf den Wangen (immer oder zeitweilig), rote Flecken am Hals, Ansonsten blasse Haut, Zuckungen der Mundwinkel, Zucken der Augenlider.
8. Natrium chloratum = Bewässerungsmittel
Feuchter Glanz auf dem Oberlid, ähnlich wie Schneckenschleim, helle Augenlider, große Hautporen, aufgeschwemmtes Gesicht, geschwollene, schwammige Wangen, Kopfschuppen, weiße Absonderungen der Augen, klarer Zungenbelag, Speichelbläschen am Rand der Zunge, Hautausschlag an der oberen Stirn, Juckreiz, trockene Haut.
9. Natrium phosphoricum = Entsäuerungsmittel
Fettiger, stumpfer Glanz auf der Stirn, fettige Nase, große Hautporen, Mitesser, Pickel, blasse Schleimhäute, hängende Wangen, Doppelkinn, Zunge hinten gelblich.
10. Natrium sulfuricum = Ausscheidungsmittel
Grün-gelbe Gesichtsfarbe, vor allem Stirn und Schläfen, bläuliche Röte an der Nase, Bläuliche Röte vor den Ohren, Rötungen am äußeren Augenwinkel, Zunge wirkt schmutzig und grünlich.
11. Silicea = Stabilisierungsmittel
Glänzende Haut, wie lackiert, wächsern gelbe oder blasse Hautfarbe, tief liegende Augen, Schlupflider, Lachfalten, Krähenfüsse,Zuckungen der Augenlider, kleinporige Haut, senkrechte Falten vor den Ohren, Geheimratsecken, trockene Nase.
12. Calcium sulfuricum = Regenerationsmittel
Weisse, alabasterartige Hautfärbung, wenig Zeichen im Gesicht zu erkennen, eventuell Altersflecken.
Wie stehen Sie zum Essen? Sehen Sie die Nahrungsaufnahme als „Pflicht“, um Ihren Körper zu versorgen und nehmen Ihre Mahlzeiten nur nebenbei zu sich? Essen Sie aus Vergnügen und Genuss, Entspannung oder von allem ein bisschen?
Wenn wir uns mal umsehen, scheint Essen im Restaurant oder unterwegs im Trend zu liegen. Nichts muss mehr in der Küche vorbereitet werden. Es gibt eine Vielzahl an schnell bereiteten Mahlzeiten – von der 5-Minuten-Terrine bis hin zum Mikrowellen-Gourmet-Menü. Sind diese Lebensmittel nur noch da, um Ihren Magen zu füllen und glauben Sie, dass diese Nahrung Nährwerte beinhaltet?
Wie gesund sind unsere Nahrungsmittel?
Welche Nahrungsmittel wirklich gesund sind und welche nicht, ist nicht immer ganz einfach zu beurteilen: Gesunde Fette, ungesunde Fette, gesundes Cholesterin, ungesundes Cholesterin oder die Themenkategorie Rinderwahn, Vogelgrippe, Hormonskandale und Gammelfleisch.
Die Warnungen, die uns von allen Seiten erreichen, verunsichern uns mehr und mehr. Wir machen uns Sorgen, was in unserem Essen steckt – zu Recht. Von Pestiziden über Gen-Manipulationen gibt es einen bunten Reigen an Veränderungen und Zusätzen. Nichtssagende Buchstabencodes stehen auf den Produktpackungen und Farbstoffe spielen unseren Augen eine gesunde Mahlzeit vor.
Es ist ja schon lange bekannt, dass Fast Food, aber auch Essen im Restaurant oder Gerichte vom Bestellservice unnötige Fette, Zusätze und Kalorien enthalten. Studien zeigen sogar, dass wir, im Vergleich zum Essen zu Hause, im Restaurant bis zu 50 % mehr an Fett, Kalorien und Natrium zu uns nehmen. Zu allem Übel essen viele von uns täglich nicht die empfohlene Menge an Obst und Gemüse.
Setzen Sie Ihre Gesundheit keinem zusätzlichem Risiko aus – bereiten Sie Ihre Mahlzeiten selbst zu. Achten Sei dabei auf einen wechselnden Speiseplan.
Der Vorsatz, sich gesund zu ernähren, scheitert im Alltag häufig am „Zeitmangel“ bzw. unserer Einstellung zur Zeit. Eine Alternative und Zeitersparnis bei der Vorbereitung ergibt sich durch die Verwendung von fertig geputztem und geschnittenem Tiefkühl-Gemüse, ohne auf knackige Frische und Nährstoffe zu verzichten. Es geht nicht „nur ums Kochen“, es geht mittlerweile mehr denn je auch um gesunde Ernährung, Aufklärung und natürlich auch Spaß.
So viele Koch- und Dinner-Sendungen, sowie Internetplattformen mit Rezepten wie heute gab es noch nie. Sie reichen von Fastfood nahrhaft bis schnell auf dem Tisch. Des Weiteren gab es noch nie so viele Informationen über die internationale Küche. Somit ist es kaum verwunderlich, dass ganz langsam eine Wende beginnt – es wird wieder mehr zu Hause für Freunde und Familie gekocht – ein altes Gesellschaftsritual wurde wieder neu entdeckt. Gemeinsam zu essen macht Spaß, ist gemütlich und fördert das familiäre Gefühl.
Essen Sie öfter zu Hause
Wenn Sie Ihre eigenen Gerichte zubereiten, ist das allgemein gesünder und es wird Ihnen dabei helfen, Gewicht zu verlieren bzw. es aufrecht zu erhalten. Doch selbst wenn Sie gesunde Zutaten kochen, heißt das nicht unbedingt, dass Sie sich auch gesund ernähren. Es stellt sich die Frage: KOCHEN SIE WIRKLICH NÄHRSTOFFREICH?
Ohne Fett und Wasser wird schon lange gekocht – hier hat uns der Markt schon unterschiedliches Kochgeschirr zur Verfügung gestellt. Doch seit einiger Zeit finden Sie Kochgeschirr im Markt wo LifeWare-Technologie zum Tragen kommt. Diese wurde von zwei amerikanischen Brüdern entwickelt, die Doktortitel in Physik und Lebensmitteltechnik tragen. Sie wussten, dass der Schlüssel zu länger haltbarem und nährstoffreichem Essen in der Minimierung der Oxidation lag. Durch die Hemmung der Oxidation sehen die Gerichte frischer aus, besitzen mehr Aroma und die enthaltenen Nährstoffe werden geschont. Durch eine Elektronendusche, die während des Garvorgangs aktiv ist entsteht eine Verbindung mit den einzelnen Kochzutaten. Diese Elektronen tragen dazu bei, die Zutaten zu stabilisieren und Oxidation, sowie die Spaltung von Nährstoffen, zu minimieren. Dies unterstützt nicht nur die verminderte Bildung von freien Radikalen, es handelt sich außerdem um eine äußerst Nährstoff schonende Zubereitungsart – Vitamine, Mineralien, Enzyme und ungesättigte (gesunde) Fette bleiben erhalten. Es führt aber auch dazu, dass die gekochte Ware länger haltbar ist (www.urlaub.wellnesshome.de).
Wie Sie sehen, ist alles noch steigerungsfähig und zu Optimieren – dank der technischen Entwicklungen. Uns jetzt ab zum Markt, ran an die Töpfe und viel Freude beim miteinander kochen und speisen!
Von Martina Hautau
Auf den ersten Blick erscheint der Verdauungsvorgang recht einfach strukturiert zu sein: Oben wird etwas rein gegeben und unten entsorgt – kommt in die „Maschine“ durch die Mundöffnung die Nahrung hinein, wandert diese von der Speiseröhre in den Magen und dem Darm, hier wird diese aufbereitet und ausgewertet, von dort an das Blut weitergeleitet und die Reste werden ausgeschieden. Dies alles geschieht, damit Ihr Körper mit Nährstoffen versorgt wird uns um seine Vitalität und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Doch während der einzelnen Etappen geschehen ungeheuer komplexe Vorgänge.
Schon das Einspeicheln der Nahrung ist von zwingender Notwendigkeit, wenn die Gesamtverarbeitung optimal ablaufen soll. Den Verdauungstrakt selbst muss man sich als eine gigantische industrielle Aufbereitungsanlage in Miniatur vorstellen. Jede Station ist mechanisch und chemisch spezialisiert. Von der Natur sind die vorhandenen Teampartner optimal angelegt, doch durch unsere Art der Nahrungszufuhr haben sich die Teams verändert mit leichten bis unangenehmen Folgen. Ein misshandelter Darm und Magen können eine Menge Ärger bereiten. In der Regel ist dies die Folge einer verkehrten Ernährung und der heute immer weiter verbreiteten Lebensweise, vordringlich das Leben sitzend zu verbringen.
Nur Gutes schafft Gutes, so ist es angeraten dem Körper Gutes zu tun, damit er leistungsfähig bleibt. Sie trainieren Ihren Körper durch Sport. Sie trainieren auch bewusst das Gedächtnis, um es in Schwung zu halten. Doch wie sieht es mit Ihrer Darmfitness aus?
Das Team muss stimmen
In Ihrem Darm finden sich unterschiedliche Bakterienformen, die sich in einem ausgewogenen Verhältnis positiv auswirken. Zwei Arten von Bakterien können können im Verdauungstrakt unterschieden werden: Die fäulnisbildenden Bakterien, die unter dem Namen Kolibakterien bekannt sind, und die gesundheitsfördernde, freundlichen Bakterien – Probiotika -, zu denen – neben vielen verschiedenen Bakterienstämmen – auch die Laktobakterien zählen. Es ist wichtig, dass das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Bakterien gehalten wird.
Laktobakterien erhalten das Gleichgewicht
Die freundlichen Bakterien produzieren in erster Linie Milchsäure, aber auch Essigsäure, Verdauungsenzyme und Vitamine. Die Bakterien, die Milchsäure produzieren, sind als Laktobakterien ( Laktose = Milch) bekannt. Die beiden bekanntesten und wichtigsten Arten der Laktobakterien sind Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidus.
Da diese Verhältnisse der Industrie bekannt sind, finden sich auf dem Markt viele Produkte, die diese Bakterienstämme enthalten. Da diese sehr temperaturempfindlich sind, wirken starke Temperaturschwankungen lähmend auf sie.
Die Laktobakterien sind die natürlichen Gegenspieler der Kolibakterien und halten das Darmmilieu im Gleichgewicht. Als ideales Verhältnis der Bakterienstämme zueinander bezeichnet man ein Verhältnis von 15% Fäulnisbakterien und 85% gesundheitsfördernde Bakterien in der Darmflora. Dieses Verhältnis ist auf natürliche Weise zu erlangen, indem man sich das richtige Ernährungverhalten angewöhnt. Medikamente wie zum Beispiel Antibiotika oder Penicillin können die Darmflora auch beeinflussen.
Gärung oder Fäulnis?
Die Neigung zur Gärung beeinflussen Sie durch das Essen von Rohkost und Getreide. Vielleicht kennen Sie den Walt Disney Film von den betrunkenen Tieren in der Savanne? Rohkost gärt in Ihrem Körper. Durch die Gärung bildet sich Billigalkohol in Ihrem Körper, welcher im Übermaß auch die Leber belasten kann. Man könnte behaupten, dass die Menschen im Sommer nicht nur Dank der Sonne besser gelaunt sind, sondern verstärkt durch den sommerlichen Rohkostgenuss. Sogar ein Apfel pro Abend kann der Verursacher für schlechte Leber- und Cholesterinwerte sein. Essen Sie verstärkt Gedünstetes oder eiweißreiche Kost, so wirkt dies in Richtung Fäulnis aus.
Wie wirkt sich das auf Diäten aus?
Wenn Sie in Ihrem Darm verstärkt Fäulnisbakterien besitzen, wird ein „Kohlsuppen-Diätprogramm“ bei Ihnen keine Wirkung zeigen. Sind Sie hingegen eher der Gärung geneigt, wird diese Diät gut anschlagen.
Wenn Sie Ihren Darm zur Höchstleistung verhelfen möchten, sollten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gärenden und faulenden Bakterien achten. Denn dann steigert sich die Arbeit und Verwertung, was den Stoffwechsel aufmuntert. Achten Sie darauf, dass das Verhältnis zwischen Rohkost, Getreide und Gedünstetem und Eiweiß ausgewogen ist.
Um Schwung in das System zu bringen, empfehle ich Ihnen mindestens 3 Tage nur Rohkost oder Gedünstetes zu essen. Am besten wären aber 2 Wochen.Ob die Rohe oder lieber die gedünstete Variante Ihr Weg ist können Sie testen lassen (www.hautau.biz), oder einfach selbst ausprobieren. Was essen Sie lieber und was essen Sie eher weniger – was fehlt dann? Der beste Weg ist es, wenn Sie regelmäßig etwas „naschen“ – idealerweise ca. 3 Kilo Obst und Gemüse in kleinen Häppchen pro Tag. Das verträgt der Körper besser als drei bis vier große Mahlzeiten am Tag. Und natürlich soll es schmecken! So bekommt Ihr Darm einen Ausgleich der Bakterien und ein Vielfaches an Nährstoffen. Sie werden den Unterschied merken.
Viel Erfolg!
Von Martina Hautau
www.martinahautau.de/
Der Darm war lange ein “verkanntes” Organ, dabei steuert der rund sieben Meter lange Muskelschlauch lebenswichtige Prozesse. Viele Menschen aber behandeln ihren Darm ganz falsch. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Darmflora verbessern können.
Notwendigkeit und Tabubereich
Über das Verdauungssystem oder die Verdauung spricht man nicht unbedingt offen – nach wie vor ist es in der heutigen Zeit ein Tabu-Thema. Solange es ums Essen geht, zeigt man keine Scheu. Es ist sogar „schick“ , wenn nach einem opulentem Mahl der volle Magen drückt. Die Verwertung und Entsorgung der Nahrung dagegen ist ein Tabu. Dabei hatte jeder schon mal das Problem, dass die Verdauung nicht ganz so funktioniert, wie man es gerne hätte. Hilfsmittel können kurzfristig Abhilfe schaffen, doch auf Dauer sind diese keine Lösung und können den Darm sogar zusätzlich reizen. Wenn der Darm nicht optimal arbeitet, ist das weniger angenehm, aber mit genügend Flüssigkeit und der richtigen Ernährung lässt sich dieses Problem beheben.
Mal ganz von vorne
Muttermilch, die Flüssignahrung mit einem sehr hohen Nährstoffwert, ist das erste Nahrungsmittel, das wir alle zu uns nehmen. Gerade in den ersten vierzehn Tagen ist das Besondere an Muttermilch, dass darin viel LACTOFERRIN – der Schutzstoff und das Probiotikum unseres Körpers – enthalten ist. Während der ersten drei Tage nach der Geburt finden sich bis zu sieben Gramm LACTOFERRIN in einem Liter Muttermilch, nach zwei Wochen Stillzeit nur noch ungefähr ein Gramm. Lactoferrin ist der Hauptwirkstoff im Colostrum – der Erstmilch von Menschen und auch Säugetieren, die von der Mutter produziert wird, um Ihr Kind in den ersten Tagen optimal zu ernähren.
Bekannt ist das Molkeeiweiß Lactoferrin seit ca. 30 Jahren. Bis vor einigen Jahren war es fast unmöglich und sehr kostspielig, die verschiedenen Molkeeiweiße zu isolieren und zu erforschen. Namhafte Wissenschaftler, darunter Dr. Naidu und sein Team, haben über 20 Jahre daran gearbeitet, positives und negatives Lactoferrin zu trennen. Heute bietet der Markt sowohl aktives, als auch inaktives Lactoferrin. Dr. Naidu favorisiert ein essenzielles, aktives und lebendiges Lactoferrin in seinen Studien (http://www.urlaub.wellnesshome.de/rubriken/ernaehrung/index.html).
Über die Fähigkeiten von Lactoferrin gibt es viel zu lesen: Die Bifidusflora und die Eisenbindefähigkeit im Darm werden zum Beispiel stimuliert (die Darmflora von Säuglingen besteht vor allem aus Bifiduskeimen, deshalb wird die Darmflora auch oft Bifidusflora genannt). „Viele Lebensmittel sind schlechte Eisenlieferanten. Gebunden an Lactoferrin kann Eisen gut vom Körper aufgenommen werden. Es verbessert die Aufnahme von Eisen, ohne negative Nebeneffekte hervorzurufen.“ schreibt Katrin Raschke, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.). Lactoferrin wird kontinuierlich verbraucht und muss daher ständig wieder nachgeführt werden. Das ist ein permanenter Prozess und geschieht normalerweise durch gesunde Milch und Milchprodukte.
In der heutigen Zeit ist der Lactoferrinverbrauch erhöht durch Stress, Erschöpfung, Sport, Sex, Stillzeiten, Angst, trockenem Mund, Duschen, Baden, Zähneputzen, Depressionen, Trauer, Weinen, Allergien, Entzündungen, Krankheiten aller Art, Verletzungen, Operationen und Blutverlust. Ausgeschieden wird Lactroferrin durch Stuhl, Urin, Speichel, Tränen, Verdauungssäfte und Schleim.
Nutzen sie die Kraft des Colostrum oder Lactoferrin – Sie werden schnell merken, wie sich diese positiv auf Ihre Darmflora auswirken und sie unterstützen. Lesen Sie nächste Woche mehr. Ab dem Moment der Nahrungsaufnahme startet auch die Nahrungsverwertung, ein Prozess, der sich durch viele Meter Darm in verschiedenen Verarbeitungsschritten vollzieht. Des weiteren entstehen bei jedem bewegungsaktiven Prozess und sogar während körperlicher Ruhe „Zellabfälle“, welche entsorgt werden müssen. Für diese Prozesse und die Nahrungsbearbeitung benötigt der Körper ausreichend Wasser. Jeder Mensch kommt mit einer optimalen Grundkonstitution von 70% Wasseranteil und 30% Mineraldepot auf die Welt. Doch mit den Jahren reduzieren sich beide Teile. Die prozentualen offenen Anteile werden mit Einlagerungen von sauren Salzen und Fetten gefüllt. So baut der Körper nach und nach eine Art „Mülldeponie“ aus nicht recycelbaren Beständen auf. Dies führt zu einer Übersäuerung des Bakterienverhältnisses im Darm, und das ist eine schlechte Voraussetzung für eine gesunde Darmflora. Lesen Sie nächste Woche, wie Sie Ihren Darm optimal unterstützen können.
Von Martina Hautau
Der Ausspruch „Sauer macht lustig“ beinhaltet eine Weisheit, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Meistens wird es gesagt, wenn man in eine Zitrone beisst. Obwohl die genauen wissenschaftlichen Hintergründe damals nicht bekannt waren – es stimmt! Wenn wir sauer sind, sieht man es nicht nur äußerlich – der innere Zustand ist mit aller Wahrscheinlichkeit auch sauer. Das beudeutet, dass der Säure-Base-Haushalt unausgeglichen ist.
Zitronen sind sauer, beisst man hinein, geschieht im Körper ein basischer Prozess. Wird der Körper basischer bzw. ensteht ein Gleichgewicht zwischen sauer und basisch, so steigt die Stimmung. Durch unsere Lebensgewohnheiten ist in den letzten Jahren die Neigung im Körper mehr in Richtung Übersäuerung gekippt! Darauf hat der Markt reagiert und bietet mittlerweile vieles an, um den Körper zu entsäuern – vom Badezusatz über Pulver zum Einnehmen, Nahrungsergänzungen in den verschiedensten Formen, Kuren und anderen Anwendungen. Doch was davon ist brauchbar?
Übersäuert - ja oder nein
Für viele Körperfunktionen werden Säuren und Basen benötigt bzw. bleiben bei Stoffwechselvorgängen als Säuren oder Basen übrig.Dieses Säure-Base-Verhältnis sollte grob ausgeglichen sein. Die Schwankungen während des Tages sind wichtig für verschiedene Prozesse im Körper. Die Überschüsse an Säuren und Basen, die nicht gepuffert werden können, werden normalerweise durch die Niere über den Urin ausgeschieden – dazu bedarf es der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an stillem Wasser ( Siehe: Wasser ist zum waschen da). Daraus ergibt sich dann für den pH-Wert des Urins ein charakteristischer Tagesverlauf. So kann dieser eine Wertskala von 5,0 bis 8,0 durchlaufen. Wenn das Blut nicht ausreichend Säuren aufnehmen kann, bunkert sie der Körper im Bindegewebe zur Neutralisierung von Mineralien.
Bei einem gesunden Menschen liegt der pH-Wert des Blutes zwischen 7,3 bis 7,5 (leicht basisch). Im Gewebe ist der pH-Wert etwas abweichend, am niedrigsten ist er im Herzmuskel bei ca. pH = 6,5, in den restlichen Geweben (Bindegewebe, Muskeln, Haut, Organe)liegt er bei ca. pH = 6,8.
Übersäuerung
Dabei handelt es sich um einen schleichenden, manchmal über Jahre andauernden Prozess. Die Ursachen sind Ernährungsgewohnheiten, die aus mehr als 25% säurebildenden Nahrungsmitteln (Fleisch, Fisch, Käse, Wurst etc.) bestehen. Weiter wird dieses Phänomen durch Alkohol, Nikotin, Bewegungs- und Schlafmangel und Stress oder Medikamente gefördert. Symptome wie Müdigkeit, Gereiztheit oder Muskelverspannungen sind Anzeichen, bei denen nur selten die Ursachen von Übersäuerung und Nährstoffmangel erkannt werden. Doch wird das erst einmal erkannt, erscheint es logisch.
Die Natur macht es vor
Auf einem sauren Boden kann man eine reiche Pilzernte erlangen. Der Rückschluss auf unseren Körper: Ein saures Milieu im Körper fördert Pilzbefall. Wenn ein Organismus in der Natur stirbt, geht das System in einen sauren Zustand und wird von Mikroorganismen „aufgefressen“. Die Mikroorganismen sorgen für die Zersetzung und das Verwesen.
Würden wir bei den ersten Anzeichen unseren Körper anderes versorgen, dann würde die Spirale nach unten schnell aufgehalten. Wir knipsen aber viel lieber den Schmerz mit einer Tablette aus oder trinken Kaffee gegen Müdigkeit,setzen so unseren Organismus weiter unter Druck und steigern die Säurefracht.
Neutralisierung vom Säureangriff
Der Körper kann den Säuregehalt seiner Flüssigkeiten bis zu zwei Stellen hinter dem Komma exakt definieren. Zur Neutralisierung zieht der Körper Magnesium, Calcium, Kalium etc. aus Knochen, den Haaren und den Gefäßen ab. Ein Teufelskreislauf, wenn diese Depots nicht kurzfristig und langfristig wieder aufgefüllt werden. Die Mineralien bilden so eine Neutralisierungsfunktion – wobei sie dann andere Aufgaben nicht erfüllen können.
Säure ätzt, wie jede Hausfrau und jeder Handwerker weiß. Was setzen Sie ein, um die Gefahr zu bannen? Fette oder Wasser zum Verdünnen.Genauso handelt der Körper. Wenn die Flüssigkeitszufuhr an stillem Wasser pro Tag nicht gewährleistet ist, ist es bildlich wie folgt: „Trockene“ Rohre – tümpelartige Zustände! Der Körper weiß sich aber zu helfen und entzieht Wasser aus der Nahrung oder lagert Wasser ein. Wenn das nichts nutzt, schmiert er die Rohre und dazu nutzt er Fette – sichtbar wird dies an den steigenden Cholesterinwerten (Dies ist ein Aspekt für den Werte-Anstieg).
Steigt der Ph-wert in Richtung sauer an, können erste klare Signale dafür beispielsweise Magenbeschwerden, Glieder- und Gelenkschmerzen und schmerzhafte Muskelverspannungen sein. Spätestens jetzt ist es an der Zeit gegenzusteuern! PH-Wert messen: Kaufen Sie sich Lakmusstreifen und testen Sie 3x am Tag an folgenden Stellen: Achseln (Schweiß), Speichel und Urin. Nun nehmen Sie die drei Werte mal 3, addieren diese und teilen die Summe durch 9. So erhalten Sie einen Durchschnittswert.
Mineralstoffe und Basenbäder gegen Übersäuerung
Die gute Nachricht: Jeder hat es selber in der Hand, den point of return noch rechtzeitig zu beeinflussen. Man kann die Regeneration des Körpers und seines Bindegewebes in den Griff bekommen.
Was zu tun ist:
1. Achten Sie verstärkt auf folgendes Verhältnis:
Säurebildende Nahrungsmittel und die 4-fache Menge an basischen Nahrungsmitteln. Das heißt 100gr Fleisch benötigen 400gr Gemüse und Obst zum Ausgleich.
2. Nutzen Sie Bitterstoffe. der einfachste Weg, um die nötige Menge zu erreichen, sind Nahrungsergänzungen ( z.B. Gerstengras, Alfalfa,).
3. Gönnen Sie sich zum Ausleiten ein Basenbad (Gibt es im Fachhandel)
4. Trinken Sie ausreichend Wasser.
5. Nutzen Sie essentielle Fette in Ihrer Ernährung.
Nähere Informationen geben ich Ihnen gerne.
www.hautau.biz
Von Martina Hautau
Martina Hautau hat langjährige Erfahrungen in den Bereichen Hautpflege, Ernährung, Bewegung, Wellness und Coaching. Als Life Designerin bietet Sie anderen Menschen optimale Unterstützung in den Bereichen Körper, Geist, Finanzen, Gesellschaft und Familie und stärkt und steigert dabei das Wohlbefinden im täglichen Leben. Nebenbei schreibt Martina Hautau als freie Autorin für verschiedene Fachmagazine, Diesen Beitrag weiterlesen »








