Für die Lidstraffung gibt es viele Namen, zum Beispiel Augenkorrektur oder medizinisch korrekt Blepharoplastik. Makel in der Augenpartie wirken sich oft sehr negativ auf den Gesichtsausdruck aus: Tränensäcke wirken verquollen, hängende Augenlider hingegen sorgen für ein unausgeschlafenes Antlitz. Und Lachfältchen um die Augen herum wirken sympathisch, doch ab einem gewissen Grad lassen sie uns manchmal älter erscheinen, als wir sind. Die Schönheits Experten sind ein Ratgeber für Lidstraffung und andere Maßnahmen, mit denen dieser empfindliche Bereich des Gesichts verschönert werden kann. Mit unseren Tipps finden Sie Ärzte und Kliniken, die viel Erfahrung mit der Lidstraffung haben, und Informationen über die Methoden und Risiken der Lidstraffung. Natürlich verlieren wir auch die Kosten nicht aus dem Block, denn eine Lidstraffung wird selten von der Krankenkasse bezahlt.

Der Ablauf einer Lidstraffung in der Klinik

Die Augenpartie zählt zu unseren wichtigsten Ausdrucksmitteln. Daher muss eine Lidstraffung die Haut verschönern, ohne ihre Beweglichkeit oder gar ihren Charakter zu beeinflussen. Die Preise für Lidstraffungen bewegen sich je nach Aufwand und Klinik zwischen 1.000 und 2.500 Euro und werden nur dann von den Krankenkassen übernommen, wenn ohne OP gesundheitliche Schäden drohen oder das Sichtfeld zu stark eingeschränkt wird. Meist genügt eine örtliche Betäubung. Tränensacke bestehen aus Fettpolstern unterhalb der dünnen Haut, die entfernt oder zurück in die Augenhöhle verlagert werden. Bei einer Lidstraffung wird die überschüssige Haut des Schlupflides entnommen. Die Schnitte verlaufen so, dass sie in der Lidfalte oder hinter dem Wimpernkranz verschwinden, nach ein bis zwei Wochen sind die meisten Spuren unsichtbar. Die Narben verblassen nach etwa einem halben Jahr. Aber auch Laser kommen zum Einsatz: Sie können beispielsweise Falten “verdampfen” lassen. Übrigens, wer hängende Augenbrauen korrigieren lässt, erlebt dadurch in der Regel bereits eine Lidstraffung ohne zusätzlichen Eingriff, denn auch diese Partie wird dabei angehoben, der Blick öffnet sich und wirkt freundlicher.

Lidstraffung – Tipps für die Auswahl des Arztes und Infos zu Risiken

Der Chirurg benötigt für die Operation bei lokaler Betäubung zwischen einer halben und zwei Stunden. Die Lidstraffung erfolgt in der Regel ambulant, was bedeutet, dass sich die Patienten unter Aufsicht in ihrer gewohnten Umgebung erholen können. Die Risiken sind wesentlich geringer als bei Eingriffen unter Vollnarkose. Wie bei jeder Schönheitsoperation können Narben und Infektionen entstehen, außerdem besteht die Möglichkeit, dass durch die Lidstraffung Nerven oder Muskeln Schäden erleiden oder zu viel Gewebe entnommen wird und sich die Augen dadurch nicht mehr schließen lassen. Daher ist es wichtig, die Beratung mehrere Ärzte zu nutzen und sich für eine seriöse Klinik zu entscheiden, die durch moderate Preise, aber auch erfahrene plastische Chirurgen überzeugt. Schließlich möchten Sie auf Anhieb ein optimales Ergebnis und keine Nachoperationen und damit zusätzliche Kosten auf sich nehmen. Vor der Lidstraffung sollte der Arzt eine umfassende Beratung mit allen Kosten, Risiken und den zur Wahl stehenden Techniken sowie Informationen über den Heilungsprozess bieten – wenn nicht, ist Vorsicht geboten.