Artikel-Schlagworte: „Gesunde Ernährung“
Aktuelle Studie veranschaulicht die Wichtigkeit der Ernährung im Arbeitsalltag
Unternehmer in Deutschland sollten ein reges Interesse am Gesundheitszustand ihrer Belegschaft haben, da sie von deren Arbeitskraft abhängig sind. Ungefähr ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements nutzen. Große Betriebe kümmern sich vermehrt um die Gesundheit ihrer Beschäftigten. DAK-Vorstandsvorsitzender Herbert Rebscher erklärt: „Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement refinanziert.“ Diesen Beitrag weiterlesen »
Gesunde Ernährung mit genügend Zink
Wissenswertes rund um Gesundheit liefert das Portal imedo.de. Mineralstoffe und Spurenelemente sind ein wichtiges Thema, wenn es um gesunde Ernährung geht. Beispiel Zink: Es unterstützt unter anderem den Sotffwechsel der Haut. Wer Probleme mit Haarausfall, häufigen Infekten und schlechter Wundheilung hat, sollte auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Zink achten.
Sich ausgewogen zu ernähren, fällt vielen Menschen schwer. Besonders im Arbeitsalltag vergisst man nur zu gerne, dass sich gesund zu ernähren wichtig ist.
Anstatt reichhaltiges Vollkornbrot mit knackigem Gemüse oder ein Müsli mit Früchten zu frühstücken, greifen die meisten zu Gebäck aus Weißmehl oder sogar zu gesüßten Speisen. Dies bringt leider den Nachteil mit sich, dass das Hungergefühl schnell wiederkehrt. Doch auch am Arbeitsplatz ist genügend Zeit eine gesunde Mahlzeit zu genießen. Für den kleinen Hunger am Vormittag eignen sich klein geschnittenes Obst oder ein frischer Obstsalat mit Joghurt oder Quark. Ist die Zeit am Arbeitsplatz besonders knapp, empfiehlt es sich, am Morgen eine Frühstücksdose mit geschnittenem Obst und Gemüse vorzubereiten – einige Spritzer Zitrone halten das Obst frisch und saftig. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Frühling steht vor der Tür und der nächste Sommer kommt bestimmt. Es ist also wieder Zeit an der Bikinifigur zu arbeiten um in den warmen Monaten keine schlechte Figur zu machen. Aber eigentlich ist es doch egal in welcher Jahreszeit wir uns befinden – Abnehmen und Figurprobleme begleiten uns doch permanent.
Aber warum ist das so? Naja, weil wir uns grundsätzlich viel zu wenig bewegen und obendrein unserem Körper zu viel Energie in Form von Essen zuführen. Das Ergebnis können wir sehen – nämlich Übergewicht. Ob es nun 2-3 Kilo oder 15-20 Kilo sind spielt dabei gar keine Rolle. Fakt ist, wir fühlen uns oftmals nicht wohl mit den überschüssigen Pfunden. Nicht wahr? Diesen Beitrag weiterlesen »
Na, wie sieht es mit Ihren guten Vorsätzen für 2009 aus? Hatten Sie sich auch Einiges vorgenommen? „Ich höre endlich auf zu rauchen” – übrigens DER beliebteste Vorsatz der Deutschen und der, der am häufigsten wieder gebrochen wurde. „Ich werde endlich abnehmen“, „Ich werde Sport treiben“, „Ich werde sparen“, „Ich werde mich gesund ernähren“ und so weiter.
Die Weihnachtszeit ist meist auch die Zeit der Kalorien. Nicht selten bereuen sowohl Männer und Frauen die Schlemmereien der besinnlichen Tage. Insbesondere Gebäck ist auf wohl jedem Gabentisch zu finden. Wer jedoch nicht darauf verzichten möchte, kann mit einigen Tricks den größten Kalorienfallen entgehen.
Plätzchen müssen nicht immer mit jeder Menge Butter und noch mehr Zucker zubereitet werden, um wirklich zu schmecken. Gerade Diabetiker wissen über die vielen Möglichkeiten gesunder Leckereien Bescheid. Für alle die kalorienbewusst leben wollen, gibt Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse, folgende Tipps: Diesen Beitrag weiterlesen »
Es gibt nur wenige Themen, über die so große Uneinigkeit herrscht, wie das der optimalen Ernährung. Auf der einen Seite muss sie natürlich gesund sein, aber zudem soll sie satt machen und in vielen Fällen auch noch eine Gewichtsreduktion herbeiführen.
Einige der bekanntesten Ernährungsmodelle und ihre Wirkungen haben wir hier einmal zusammengestellt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Viele sind noch heute davon überzeugt, dass sie sich täglich gesund ernähren und stellen die Existenzberechtigung von Nahrungsergänzungsmitteln in Frage. Doch so mancher sollte sich mit diesem Thema dringend auseinander setzen. Gehören Sie auch dazu?
Sie kaufen Obst und Gemüse im Supermarkt, vielleicht sogar in der Bioabteilung oder im Bioladen, doch es sind nicht mehr Nahrungs- bzw. Lebensmittel – es sind nur noch FÜLLMATERIALIEN!
Kennen Sie Folgendes:
- Die Butter wird nach einiger Zeit nicht gelblich?
- Die Milch ist lange haltbar?
- Die Orange hat keine braunen Flecken?
- Die Pflaume hat keinen Wurm?
- Der Salatkopf hat keine welken Blätter?
- Der Apfel ist von Innen faul, von außen Glänzend?
- Die Gurke schmeckt nach Wasser?
Unsere Ansprüche haben sich erhöht und die Lebensmittelindustrie hat reagiert. Die Folge davon sind chemische Zusätze, giftige Insektenschutzmittel, mehrfacher Anbau auf nährstoffarmen Boden und lange Transportwege.
Unser Gemüse und Obst erlitt in den letzten 10 Jahren einen Nährwertverlust von 60 bis 90% und wurde mit krebserregenden Chemikalien belastet.
Wie kann man heute bei den gestiegenen Belastungen und den täglichen Angriffen auf den Körper die Zellen so versorgen, dass diese wieder Höchstleistungen vollbringen können? Wie kann man seinen Bio-Chemie-Baukasten optimal auffüllen?
Schaffen Sie sich eine Basis
Über alle meine Empfehlungen zur Notwendigkeit von Nahrungsergänzung ist natürlich eine ausgewogene Ernährung die Basis und die ausreichende Trinkmenge an stillem Wasser eine wichtige Voraussetzung. Deshalb folgender Rat: Essen Sie grundsätzlich – wie von den Ernährungswissenschaft empfohlen – viele Getreideprodukte, Gemüse und Obst aus biologischem Anbau und reduzieren Sie den Genuss von rein tierischen Lebensmitteln.
Die Kraft der Natur
Jede Obst- und Gemüsesorte , jedes Kraut hat eine Wirkung auf unseren Körper. Früher sagte man „ein Apfel deckt den Tagesbedarf an Vitamin C“. Heute gibt es die ersten Apfelsorten ohne Vitamin C … was tun? Trockenpflaumen fördern die Verdauung … was hilft noch?
Was hat Ihnen Ihre Großmutter noch an Tipps mitgegeben?
- Der geriebene Apfel – bei einem flotten Darm?
- Die enzymhaltige Ananas – als Diätbasis?
- Den Zwiebelsaft – bei Halsproblemen?
- Schwarzer Kaffee – bei Müdigkeit?
- Kamilientee – für den Magen?
Wir wissen, dass Lebensmittel einen positiven Einfluss auf unseren Körper haben, ob im gesunden oder im „kränkelnden“ Zustand! Doch was, wenn keine Vitamine mehr drin sind, die wir brauchen? Doch auch Nahrungsergänzungen allein reichen nicht aus, wenn man sich ausschließlich von Fast-Food und Weißmehl ernährt. Falls es dann doch mal passiert, hat man einen Ausgleich geschaffen und zumindest schon mal den Nährstoffbedarf gedeckt. Seit Jahren werden Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren als Nahrungsergänzungsmittel im freien Handel angeboten. Angefangen von der Brausetablette gibt es noch viele weitere Produkte auf dem Markt. Mittlerweile finden Sie sogar pürierten Fruchtsaft in den Kühlregalen.
Synergie und Bio-Verfügbarkeit sind die Zauberworte
Wichtig ist, dass Vitamine und Mineralien ‘bioverfügbar’ sind, also vom Körper verarbeitet werden können. Dazu brauchen wir so genannte Bioflavonoide, also natürliche Substanzen, die in Obst und Gemüse enthalten sind. Unter Synergie versteht man Kombinationen aus verschiedenen Frucht- und Gemüsesorten! Durch das Zusammenspiel werden die Wirkungsweisen gesteigert bzw. erst freigesetzt! Tomaten und Möhren haben keine Wirkung auf den Körper, wenn diese ohne die Kombination mit Fett gegessen werden. Erst durch die Kombination mit essentiellen Fetten kann die Vorstufe des Vitamin A für den Körper nutzbar gemacht werden.
Was bietet der Marktplatz Natur?
Aloe vera
Traubenkernextrakte
Gracina Mangostana
Acerola Kirsche
Papaya
Ananas
Grüner Tee
Es gibt über jede der genannten Substanzen unzählige Abhandlungen für die positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Manchmal lässt der Geschmack ein wenig zu wünschen übrig und auch die Art der Darreichung in Form von Tabletten Tabletten und Kapseln erhöhen nicht gerade die Einnahmelust! Doch unter anderem kann man diese Substanzen auch in einem Saft miteinander kombinieren (http://www.hautau.biz/about_4.htm).
Lebenslänglich
Wenn Sie sich für ein Produkt zur Nahrungsergänzung entschieden haben, welches die Komponenten Synergie, Bioverfügbarkeit und Genuss abdeckt, dann sollten Sie mindestens drei Monate die Höchstdosis – wenn möglich sogar verdoppelt nehmen – denn Ihre Depots müssen erst einmal wieder aufgefüllt werden. Wenn Sie nach 3 Monaten keine Veränderung spüren – was ich mir kaum denken kann – empfehle ich Ihnen weiter dran zu bleiben. Fragen Sie sich, wie lang Sie sich müde und niedergeschlagen fühlen oder Ihre Unbefindlichkeiten andauern – 10% der Zeit braucht die Regeneration! Durch diese hochwertige Nahrung wird Ihr Körper entgiftet und gestärkt, um sich vor freien Radikalen zu schützen, der Darm wird mobil und Ihr Stoffwechsel läuft rund. Mit der Zeit sind alle Zellen erneuert und mit Hilfe ‘purer Kraft der Natur’ in Richtung Naturzustand unterwegs.
In der nächsten Woche treffen Sie an dieser Stelle „FREIE RADIKALE“ und Kampfansage dazu!
Von Martina Hautau
www.martinahautau.de
In der heutigen Zeit scheint es, als muss die Gesellschaft zunehmend mit Übergewicht kämpfen, die Menschen werden immer dicker. Irgendetwas läuft also offensichtlich schief. Trotz des Schlankheits- und Fitnesswahns scheinen viele Menschen Probleme damit zu haben, sich ausgewogen zu ernähren. Sicherlich gehört auch ein kleines bisschen Vererbung dazu, ob man eher schlank oder dick ist. Doch es ist ganz normal, dass der Körper Fettdepots anlegt, wenn die Kalorienzufuhr höher ist als der Verbrauch. Die Lebens- und Ernährungsweise, für die sich jeder selbst entscheidet, ist der springende Punkt. Des Weiteren wird heutzutage kaum noch körperliche Arbeit ausgeführt, auch die Hausarbeit ist dank technischer und chemischer Helfer um einiges vereinfacht worden. Die Freizeit wird zunehmend zu Hause vor dem Fernseher „abgesessen“. Wenn Sport getrieben wird, dann meist nicht mehr als ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche, denn Sport ist zeitaufwändig und teuer. Da es immer möglichst schnell gehen soll, wird häufig mehr als nötig und das Falsche gegessen, Zucker, Weißmehl bzw. Stärke und zugesetztes Fett sind kostengünstig, haben aber eine hohe Energiedichte (viele Kalorien). Dafür wird der Anteil von Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen immer geringer. Gegen diese widrigen Umweltbedingungen ist mit unseren Steinzeit- Genen nicht anzukommen. Ernährungswissenschaftler und Ärzte raten denjenigen, die zuviel Gewicht mit sich herumschleppen, sich Fettarm und Kohlehydratreich zu ernähren. Experten raten, rund 60 – 70 % der Kalorien in Form von Kohlehydraten zu sich zu nehmen – nicht nur der schlanken Linie wegen, sondern auch zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten. In den 90er Jahren wurde eine Ernährungspyramide entwickelt und in aller Welt bekannt gemacht. Daraufhin wurden große Mengen Müsli, Brot, Kartoffeln, Reis und Zucker verzehrt, raffinierte Kohlenhydrate und Stärke in Form von Baguette, Cola, Pizza, Pommes und so weiter. Es scheint als hätte uns der übermäßige Verzehr von Kohlehydraten gewisse Leiden noch näher gebracht, die Zahl der Fettleibigen steigt und als Folge werden Zucker- und Insulinhaushalt gestört. Vor allem Menschen, die älter als 50 Jahre alt waren, erkrankten an Diabetes mell., heute haben sogar schon 14-Jährige die so genannte Altersdiabetes! Das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und bestimmte Krebsformen erhöht sich, egal ob die Kohlehydrate in Form von komplexer Stärke wie Brot, Nudeln, oder als einfache Kohlenhydrate wir Zucker aufgenommen werden. Die Verdammung der Fette und die Wertschätzung der Kohlenhydrate wird wohl als der größte Ernährungs – Gau in die Geschichte der Ernährungswissenschaft eingehen!
Die Stoffwechselabteilung der Harvard Universitätsklinik in Boston hat eine Alternative Ernährungsformulierung formuliert Die LOGI-Methode (LOGI = „Low Glycemic and Insulinemic“ Diet / Nutrition) Eine niedrige Blutzuckerwirkung bei der LOGI-Methode ist charakteristisch. Ist der Blutzuckerspiegel konstant auf niedrigem Niveau, dann läuft die Fettverbrennung dagegen auf hohem Niveau. Auf dem Speiseplan nach LOGI stehen Gemüse, Salate, frische Früchte, reichlich eiweißhaltige Nahrung wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte, hochwertige Fette und Öle, wie kaltgepresstes Olivenöl und mehrfach ungesättigte Omega 3 Fettsäuren in Rapsöl. Die LOGI – Methode ist die ideale Ernährungsform um dauerhaft Fit, Gesund sowie schlank zu bleiben oder wieder schlank zu werden, überschüssige Pfunde purzeln stetig! Die Risikofaktoren von Übergewicht sind häufig ein entgleister Zucker- und Insulinhaushalt oder Insulinresistenz, kritische Stoffwechselwerte und ein hoher Blutdruck. Das Zusammentreffen dieser Risikofaktoren nennt man auch Methabolisches Syndrom oder das „Tödliches Quartett“. Nach Umstellung der Ernährung auf die LOGI-Methode zeigt sich schon bald eine Verbesserung der Insulinresistenz, der Blutfettwerte und des Blutdrucks. Heißhunger auf Kohlenhydrate und Süßes lassen drastisch nach und man verspürt weniger Hungergefühl und die angenehme Nebenwirkung davon ist eine langsame und stete Gewichtsabnahme. Die Zusammensetzung der Ernährung nach LOGI entspricht weitgehend der unserer Urahnen, das Ernährungsmuster wird von unseren Genen erkannt und die Nahrung optimal umgesetzt. Low Carb: KohlenhydratarmDie Low-Carb-These widerspricht quasi diametral der herkömmlichen Ernährungslehre. Kaum einer rüttelt an der Empfehlung 60 – 70% der Gesamtkalorien in Form von Kohlenhydraten zu verzehren. Doch in den letzten zwei Jahren sind eine Vielzahl kontrollierter wissenschaftlicher Studien zu kohlenhydratreduzierten und eiweiß- und fettreichen Kostformen in der Ernährung von Übergewichtigen und Stoffwechselkranken durchgeführt worden. Die Abnahme von reinem Körperfett kann maximiert werden und der Verlust wertvoller Muskelmasse ist gering. Relevante Risikofaktoren verbessern sich und so ist Low-Carb nicht aufzuhalten! Es tut sich auch schon was. In den letzten Jahren hat man viel von GLYX gehört, zu Deutsch Glykämischer Index oder GI. Dieser beschreibt die Blutzuckerwirkung von Nahrungsmitteln. Definiert ist der GI wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von 50 g KH über einen Zeitraum von 2 Std. ansteigt. Referenz ist Glukose mit einem GI von 100. Ein hoher GI bedeutet, dass diese Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel rasch und stark ansteigen lassen und eine hohe Insulinausschüttung auslösen. In der Praxis gilt ein GI von 70 als hoch, 55- 70 als mittel und unter 55 als niedrig. In der Glyx Diät gelten Kohlenhydrate mit hohem GI als schlecht, als Dickmacher, die mit niedrigem GI als Schlank- und Fitmacher. Man kann soviel essen, wie man möchte ohne Kalorien und Fettaugen zu zählen, solange man sich an die guten Kohlenhydrate hält. Dies hat aber einen Haken, ein folgenschwerer Fehler, denn es wird nicht berücksichtigt, wie viel oder wenig Kohlenhydrate gegessen werden. Denn viele Kohlenhydrate mit niedrigem GI haben genauso ungünstigen Einfluss, wie kleine Portionen von Lebensmitteln mit hohem GI. Um schlank zu werden oder zu bleiben müssen wir nur einen Schritt weiter gehen und umdenken. Kaum einer weiß, dass sich der GI immer auf Portionsgrößen von 50 Gramm Kohlenhydrate bezieht. Die Nahrungsbewertungen sind irritierend: 50 g Glukose stecken zum Beispiel in 50 g Traubenzucker, das sind ca. 5 Esslöffel – leicht zu erreichen, aber anders bei Lebensmitteln vor denen in der GLYX- Diät gewarnt wird. Zum Beispiel stecken in 1,6kg Möhren (pur, in einer Portion gegessen), in 600g Rote Beete oder in 950g Melone 50g Glukose. Da stellt sich folgende Frage: Wer isst solche Portionen?????? Aber Lebensmittel, die als Schlankmacher in GLYX angepriesen werden, werden in großen Portionen zu Dickmachern (z.B. Vollkornbrot). Nach 3 Scheiben Vollkornbrot strömt dreimal soviel Zucker ins Blut, wie nach dem Verzehr einer Scheibe. Viele Kohlenhydrate locken viel Insulin. Verlassen sie sich auf den GLYX und essen Lebensmittel mit günstigem GI, wie Vollkornbrot oder Spagetti, nehmen sie wahrscheinlich trotzdem zu. Der Abbau läuft verzögert ab und verursacht eine lang anhaltende Erhöhung des Blutzuckerspiegels und die Bauchspeicheldrüse muss umso länger Insulin ins das Blut nachschieben, denn so oder so gelangen alle Kohlenhydrate Gramm für Gramm als Zucker ins Blut. Nur wegen des niedrigen GI’s lösen sie sich ja nicht auf. Ein über längere Zeit erhöhter Insulinspiegel hat zahlreiche Konsequenzen: Der Körper wird auf Energiespeicherung eingestellt, die Depots und Fettzellen werden gefüllt. Insulin stimuliert allgemein die Produktion von Zellen und deren Wachstum, leider auch Krebszellen und Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße. Der neue Bewertungsmaßstab: Glykämische LastDas ist die Bewertung tatsächlichen Blutzuckerwirkung, also wie sich die Nahrungsmittel in typischen Portionsgrößen auf den Blutzucker auswirken. Sie wird berechnet aus dem Glykämischen Index und dem Kohlenhydratgehalt, der tatsächlich verzehrten Portion, also der Insulinmenge, die der Körper aufwenden muss, die zu Glykose abgebauten Kohlenhydrate, aus dieser Portion in die Körperzellen zu transportieren.
Die Berechnung der Glykämischen Last
Der GI wird durch 100 geteilt, da es sich bei diesen Werten um Prozentangaben handelt.
GI / 100 x Gramm Kohlenhydrate
z.B. Karotten GI = 47 100 g = 4,8 g. KH 4,7 x 4,8 = 2,3 GL
gebackene Kartoffeln GI = 85100 g = 18 g KH0.85 x 18 = 15,3 GL
Weißbrot GI = 70100 g = 48 g KH0,70 x 48 = 33,6 GL
In der Praxis kommt es also auf die Glykämische Last und nicht auf den Glykämischen Index an! Dadurch wird die Ernährung flexibler, kein Nahrungsmittel ist verboten, aber je höher der GI ist, desto mehr Zurückhaltung ist geboten! Doch auch Nahrungsmittel mit niedrigem GI dürfen nicht unbegrenzt verzehrt werden. Gerade für Menschen mit Diabetes mell. und dem Methabolischem Syndrom ist der GL von großer Bedeutung. Bisher wurde diesen Menschen empfohlen viele Kohlehydrate und wenig Fett zu sich zu nehmen. Ein GL unter 10 ist niedrig, zwischen 11 und 19 ist nicht ideal (kleine Portionen) aber akzeptabel und ein GI von 20 und mehr ist hoch (starker Blutzuckeranstieg und Blockierung des Fettabbaus), Finger weg! Schritt für Schritt abnehmenNach den heutigen Erkenntnissen ist die LOGI- Methode der einzige Erfolg versprechende Weg, dem ewigen Jo-Jo Effekt zu entkommen. Mit einer konventionellen Diät kann jeder abnehmen, zumindest kurzfristig. Sobald der Körper keine Nahrung mehr bekommt, beginnt er von den Energiereserven zu zehren. Als erstes werden die Glykogenreserven angezapft. Mit jedem Muskel- und Leberglykogen werden drei Gramm Wasser abgebaut – das bedeutet eine besonders hohe Gewichtsreduktion. Doch davon wurde nicht ein Gramm Fett abgebaut. Sind die Glykogenreserven des Körpers erschöpft, wird der ständige Energiebedarf aus Fettdepots, aber auch aus Muskeleiweiß gespeist. Je weniger Eiweiß zugeführt wird, umso mehr Muskelmasse geht verloren, auch der Herzmuskel! Je höher der Kohlenhydratanteil der Diät, desto geringer die Fett- und Eiweißzufuhr, also desto größer der Verlust der fettfreien Körpermasse. Mit einem strengen 12 – 16wöchigen Diätprogramm sind aber dennoch nur 10 bis 12 Kg Gewichtsverlust möglich. Der Gewichtsverlust wird nach einiger Zeit aber immer geringer und der Körper wehrt sich gegen das Hungern. Zur Verteidigung seiner Energiereserven wendet der Körper immer eine Doppelstrategie an: Erst werden Insulin und Leptin ausgeschüttet und lösen eine wachsende Nahrungsgier aus. Dann drosselt er seinen Grundumsatz und senkt langfristig den täglichen Energiebedarf. Diese Verteidigungsstrategie des Körpers wurde in Millionen von Jahren erprobt, gestählt und genetische verankert und wir müssen damit leben. Sollte es jemandem tatsächlich relativ problemlos gelingen durch unterkalorische Energiezufuhr abzunehmen, ist seine Genetik wahrscheinlich fehlerhaft programmiert. Die herunter gehungerten Pfunde finden sich evolutionsbedingt wieder ein. Es ist eigentlich völlig uninteressant wie viel Gewicht man verliert, entscheidend ist wie lange man es halten kann. Darin liegt die eigentliche Schwierigkeit.
DIE 13 LOGI REGELN:
- Essen Sie mindestens fünf Portionen Obst (2x) und Gemüse (3x).
- Bevorzugen Sie mageres Fleisch und Fleischwaren.
- Verzehren Sie regelmäßig fetten Seefisch wie Lachs, Makrele, Hering oder Sardine.
- Verzehren Sie hochwertige Fette: Olivenöl, Walnussöl und als Streichfett Butter.
- Bevorzugen Sie bei Milch und Milchprodukten die Vollfettstufen.
- Essen Sie möglichst selten bzw. nur kleine Portionen stärke- und zuckerreiche Lebensmittel.
- Wenn Sie naschen wollen, am besten zu oder nach einer Hauptmahlzeit.
- Verzehren Sie zu jeder Mahlzeit ein eiweißreiches Lebensmittel.
- Vermeiden Sie die Kombination mit zucker- und fettreichen Lebensmitteln.
- Verzehren Sie vor allem Lebensmittel mit niedriger glykämischer Last (die Auswirkung des Nahrungsmittels in typischer Portionsgröße auf den Blutzucker).
- Ideal ist eine tägliche glykämische Last von maximal 100.
- Trinken Sie täglich ausreichend Wasser.
- Bewegen Sie sich viel und gerne.
In letzter Zeit sind Kohlenhydrate in Diäten und Ernährungsumstellungen immer schlechter weggekommen. Zu Unrecht, denn Kohlenhydrate sind keine bösen Dickmacher, sie sind flotte Energielieferanten. Lesen Sie hier, warum Kohlenhydrate unverzichtbar sind.
Kohlenhydrate liefern dem Körper Energie.
Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate.
Sie unterscheiden sich im Aufbau und damit in der Wirkung auf den Blutzuckerspiegel des Menschen. Die Grundbausteine der Kohlenhydrate sind Einfachzucker. Manche Kohlenhydrate liegen in dieser Grundform vor, andere bestehen aus zwei oder mehreren hundert Einfachzuckern. Bevor der menschliche Körper Kohlenhydrate ins Blut aufnehmen kann, müssen sie im Dünndarm in ihre Einzelzucker zerlegt werden.
Zu den Einfachzuckern zählen:
• Traubenzucker (Glukose)
• Fruchtzucker (Fruktose)
• Schleimzucker (Galaktose)
Zweifachzucker sind:
• Malzzucker (Maltose) = Traubenzucker + Traubenzucker
• Haushaltszucker (Saccharose) = Traubenzucker + Fruchtzucker
• Milchzucker (Laktose) = Traubenzucker + Schleimzucker
Vielfachzucker sind:
• Stärke (pflanzliche Stärke) = hundert bis tausend Traubenzucker
• Glykogen (tierische Stärke) = hundert bis tausend Traubenzucker
Vermeiden Sie Lebensmittel, die größere Mengen Haushalts-, Trauben- und Malzzucker enthalten. Gleiches gilt für Honig und Sirup. Diese Zucker werden relativ schnell vom Darm ins Blut aufgenommen und lassen den Blutzucker rasch und stark ansteigen. Die Bauchspeicheldrüse schüttet das Hormon Insulin aus, dieses befördert den Zucker in die Körperzellen, der Blutzucker sinkt wieder. Dieser niedrige Blutzucker macht schon nach kurzer Zeit wieder hungrig.
Besonders empfehlenswert sind Kohlenhydrate in Form von ballaststoffreichen Stärkeprodukten wie Vollkornreis, -brot und -nudeln, Hülsenfrüchte, Gemüse und Kartoffeln. Die Stärke, eine lange Kette aus vielen Traubenzuckerteilchen, wird allmählich im Darm gespalten. Der einzelne Traubenzucker wird langsam und gleichmäßig ins Blut aufgenommen. Das Sättigungsgefühl hält länger an und die Bauchspeicheldrüse wird geschont. Auch der Fruchtzucker im Obst und der Milchzucker in Milch und Milchprodukten lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen. Bauen Sie diese vitamin- und mineralstoffreichen Produkte deshalb reichlich in Ihren Speiseplan ein.
Kohlenhydrate sind reine Energielieferanten. Sie sind vor allem zu finden in Getreide und Getreideprodukten, zum Beispiel Brot, Müsli, Reis, Nudeln und Haferflocken. Außerdem liefern Kartoffeln, Obst und Zucker Kohlenhydrate. Da der Körper laufend Energie verbraucht, muß ihm mit der Nahrung auch immer neue Energie geliefert werden. Kohlenhydrate, zu denen Zucker, Stärke und Zellulose gehören, sind nicht essentiell (essentiell = vom Körper selbst nicht herstellbar) wie zum Beispiel Vitamine, dienen aber als am leichtesten verfügbare Energiequelle.








